Kraftorte und ihre Wirkung

Finden Sie Ihren Ort der Kraft

Kraftorte

Die unendliche Weite des Meeres, die atemberaubende Höhe der Berge, das satte Grün des Waldes oder der majestätische Baum im Park – es gibt bestimmte Orte, die die Seele berühren und die wir gerne aufsuchen. Meistens handelt es sich dabei um besonders stille Plätze in der Natur. Sind wir dort, kommen wir zur Ruhe, finden Inspiration und Halt oder tanken neue Energie.

Was ist ein Kraftort?

Orte werden zu Kraftorten, weil sie eine besondere Atmosphäre besitzen, die sich positiv auf den Körper und den Geist auswirken. Orte mit dieser besonderen Energie schenken Wärme, Kraft und Geborgenheit und verhelfen zu einem neuen Lebensgefühl. An diesen Plätzen ist man ganz im Einklang mit sich und der Umgebung und das Ambiente regt zum Entspannen und Nachdenken an. Sie können auch zu neuen Erkenntnissen verhelfen, Gedanken und Gefühle ordnen oder Erinnerungen an Vergangenes wachrufen. Was auch immer sie tief im Inneren in Bewegung setzen – Kraftorte bringen uns in Kontakt mit uns selbst und sind wahre Kraftquellen für die Seele!

Den passenden Kraftort finden

Kraftorte gibt es auf der ganzen Welt. Einige sind Hunderte oder Tausende Kilometer entfernt, andere befinden sich in Ihrer unmittelbaren Nähe. Jeder Ort, mit dem Sie sich verbunden fühlen und der Ihrer Seele guttut, kann im richtigen Moment ein Ort der Kraft sein – und manchmal ändert sich dieser auch im Laufe des Lebens. Natürlich ist es auch möglich, mehrere Kraftorte zu besitzen. Wo können Sie am besten Kraft tanken?

Kraftort Lexikon

Tauchen Sie zusammen mit uns in die Welt der Kraftorte ein und entdecken Sie Ihren persönlichen Kraftort. Unser Lexikon liefert Ihnen eine kleine Auswahl toller Kraftorte, wo Sie Ihre Seele baumeln lassen und das Leben spüren können. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie es gerne selbst aus!

Kraftort Baum –
Beschützer zum Anlehnen

Kraftort Baum

Stolz steht er da, tief in die Erde reichen seine Wurzeln. Er trotzt bereits seit Jahrzehnten Wind und Wetter. Mit jedem Jahr wird er ein bisschen stattlicher. Bei Sonne spendet er Schatten, bei Regen bietet er Schutz. Im Vorbeigehen fühlt man sich direkt von ihm angesprochen und auf eine unerklärliche Art und Weise angezogen.

Unter seinem mächtigen Blätterdach, weiß man sich geborgen und beschützt. Achtsam über seinen Stamm streichelnd, lässt sich der holzige Duft der Baumrinde wahrnehmen. Beim Blick nach oben findet sich in den Ästen ein Vogelnest, zu dem eine Amsel nach und nach weitere dünne Zweige trägt. Ein Windstoß lässt einige Blätter in der Luft tanzen, bis sie schließlich lautlos zu Boden gleiten.

Ja, der Baum hat eine besondere Aura an sich. Er strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Fällt es einem schwer, sich zu konzentrieren und herrscht ein innerliches Durcheinander, hilft dieser Kraftort seine eigene Mitte wiederzufinden. Sich an seinen Stamm anlehnend, spürt man nicht nur die dicke Rinde, sondern auch die positive Energie fließen. Dank ihr lassen sich die Gedanken und Gefühle besser ordnen.

„Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne glücklich zu sein.“ Fjodor Dostojewskij

Hier, mit dem Rücken am Baum angelehnt, klappt die Rückbesinnung auf sich selbst mühelos. Erinnerungen an die Kindheit und an das Herumklettern auf Bäumen werden wach und auch daran, wie die Initialen der ersten großen Liebe in einen Baumstamm geritzt wurden. Ach, der Baum trägt so viele Geschichten in sich, die er Jahrzehnte über seine Blätter und Wurzeln gesammelt hat.

Wie gut es einem doch tut, in seiner Gesellschaft zu sein und sich nur auf die eigene Atmung zu konzentrieren. In seiner Nähe fällt es leicht Belastungen, innere Zweifel und Stress in Gedanken einfach an die Baumwurzeln abzugeben.

Der Baum – ein herrlicher Kraftort, wo man Geborgenheit spürt und seine Seele baumeln lassen kann.

Wissenswertes zum Kraftort Baum

  • Die Fichte "Alt Tjikko" in Schweden ist der vermutlich älteste Baum der Welt. Er sieht zwar relativ unscheinbar aus, doch der Baum hat stolze 9.500 Jahre auf dem Buckel.
  • Fast 116 Meter hoch, 1.260 Jahre alt und ein Stamm-Durchmesser von über 4,60 Meter – der Küstenmammutbaum „Hyperion“ in Kalifornien ist ein Riese.
  • Der teuerste Baum der Welt ist ein Bonsai. Dieser Miniatur-Baum, der vor allem in China und Japan eine lange Tradition hat, kann bis zu einer Million Euro kosten.

Kraftort Berge –
Auszeit vom Alltag

Kraftort Berge

Wie versteinerte Riesen stehen sie da und ragen majestätisch in die Höhe. Wenn der Ruf der Berge lockt und das Glück vom Himmel scheint, ist es ein guter Zeitpunkt, die Stiefel zu schnüren und den eigenen Gedanken eine neue Richtung zu geben. Ohne Eile, aber voller Ehrfurcht, zieht der Anblick der Felswände einen nach ganz oben – hinauf zur Bergkuppe.

Schritt für Schritt öffnet sich der Vorhang aus Stein und gibt stetig mehr von seiner Schönheit preis: frische Bergluft, seltene Blumen am Wegesrand und wunderschöne Hochlagen. Die perfekte Einladung zum Innehalten und Genießen. Der Blick zurück ermutigt, haucht dem Körper neue Energie ein und treibt das eigene Gemüt an. Weiter geht es!

„Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinaufgehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen.“
Herbert von Goisern

Das Herz schlägt schneller, der Puls steigt, aber der Wille ist ungebrochen. Von Steinen umgeben, vorbei an schroffen Abhängen wird sich der Weg nach oben gebahnt. Der Berg schenkt einem nichts, aber belohnt jede Bemühung mit einer neuen Aussicht, die Lust auf mehr macht. Nur noch ein kleines Stück, dann ist es endlich geschafft.

Dem Himmel so nah, hängt der Kopf nun in den Wolken und die Gedanken fliegen davon. Höhe gepaart mit Weite und einem wundervollen Rundumblick – was für ein Seelenfutter! Im Hier und Jetzt versunken, setzt eine meditative Stimmung ein und man ist eins mit sich. Oben am Gipfel ist alles da unten ganz weit weg. Befindlichkeiten verlieren ihre Bedeutung und neue Ideen und Impulse haben jetzt Zeit, sich unbewusst zu entfalten.

Die Großartigkeit der Natur umhüllt das Herz und man fühlt sich klein und unbedeutend, aber gleichzeitig frei wie ein Vogel und unbeschwert. Welch wunderbare Auszeit, um dem Leben wieder auf die Spur zu kommen!

Wissenswertes zum Kraftort Berge

  • Der Mount Everest ist mit 8.848 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Welt.
  • Eine der größten Gebirgsketten der Erde, das Gamburtsew-Gebirge, ist an der Erdoberfläche nicht sichtbar, obwohl manche der Berge bis zu 3400 Meter hoch sind. Der Grund dafür ist die kilometerdicke Eisschicht der Antarktis, die die Berge verbirgt.
  • In einigen Gegenden werden zur Sonnenwende sogenannte Bergfeuer entzündet. Der Brauch dahinter: Das Feuer soll Dämonen und böse Geister fernhalten.

Kraftort Blumenwiese –
Bunte Oase zum Wohlfühlen

Kraftort Blumenwiese

Hummeln und Bienen fliegen von Blüte zu Blüte und summen dabei fröhlich vor sich hin. Vögel zwitschern aufgeregt, Schmetterlinge schweben durch die Luft und Grashüpfer und Grillen veranstalten ein wahres Insektenkonzert. Die Blumenwiese lädt ein, sich fallen zu lassen und der Natur hautnah zu sein. Wie wundervoll es doch ist, genau hier innezuhalten und zu verweilen.

„Blumen sind das Lächeln der Erde.“
Ralph Waldo Emerson

Gebettet zwischen all dem Grün genießt man das Blau des Himmels und beobachtet das Spiel der Wolken. Ein Marienkäfer landet auf dem Arm und kitzelt sanft die Haut. Löwenzahn, Gänseblümchen und Butterblumen – der Rausch der Farben und Düfte greift um sich und lässt die Schönheit der Natur auf alle Sinne wirken. All das Wunderbare, das einen umgibt, wird aufgesaugt und im ganzen Körper verteilt, bis Augen, Nase und Ohren mit tollen Eindrücken vollgetankt sind und Ruhe und Zufriedenheit das Gemüt ergreifen.

Man könnte hier noch stundenlang so liegen, an diesem wundervollen Kraftort! An dem die Zeit keine Rolle spielt und man den Augenblick in vollen Zügen genießen kann, während die Wolken die Alltagsgedanken beiseite schieben und das Herz mit der Sonne um die Wette strahlt.

Wissenswertes zum Kraftort Blumenwiese

  • Botaniker unterscheiden zwischen 200 verschiedenen Wiesenarten, die u. a. anhand des Standortes, der Nutzung, der Artenvielfalt und der Bodenfeuchtigkeit eingeteilt werden.
  • Wiesen sind typische Kulturlandschaften, die regelmäßig geschnitten oder beweidet werden müssen, um sie zu erhalten. Bleibt dies aus, setzt die Verbuschung bzw. Waldentstehung ein.
  • Seit den 60er Jahren werden immer mehr Wiesen überdüngt oder überbaut, weshalb besonders blumenreiche und seltene Wiesen bedroht sind.

Kraftort Garten –
Refugium des kleinen Glücks

Kraftort Garten

Zerstreuung, Regeneration, Genuss oder Aktivismus – egal was die Seele sucht, im Garten lässt es sich finden. An keinem anderen Ort ist die Vielfalt des Kraftschöpfens so groß, wie hier. Das selbsterschaffene Paradies lädt ein, sich im Liegestuhl zu entspannen oder sich im Beet kreativ zu verausgaben und lässt einen immer wieder über die Wunder der Natur staunen: Pflanzenkeimlinge entwickeln sich zu prächtigen Blumen, Raupen verwandeln sich in wunderschöne Schmetterlinge und Vögel, Bienen und Hummeln streifen durch die Luft und verzaubern mit ihren einzigartigen Geräuschen und Gesängen den Augenblick.

„Sorgen schmelzen dahin, wenn man in seinem Garten kniet.“
Okakura Kakuzō

Sei es in der Hecke, im Vogelhaus, am Teich oder im Kräuterbeet: Es gibt immer wieder etwas zu entdecken, das anders, neu und faszinierend ist. Alles ist im Fluss und unterliegt dem Rhythmus der Jahreszeiten. Im grünen Wohnzimmer lässt es sich herrlich beobachten, entdecken und dem Moment nachspüren. Das bunte Treiben dieses Mikrokosmos lässt Hoffnung schöpfen, schenkt Urvertrauen und führt das Innere mit dem Äußeren in Balance. Die Fülle des Lebens findet hier wieder Beachtung und beglückt das Herz. Der geeignete Platz, um die Ruhe in sich selbst zu finden und dem eigenen Lebensgefühl neuen Ausdruck zu verleihen.

Wissenswertes zum Kraftort Garten

  • Im alten Griechenland wurden in der Nähe öffentlicher Plätze Baumhaine errichtet, die zum Spazierengehen, Debattieren und Nachdenken einluden. Sie gelten als frühe Form der Lustgärten.
  • Nach dem zweiten Weltkrieg sicherten die Anbauflächen vieler Gärten ihren Besitzern das Überleben.
  • Besonders Klöster haben dazu beigetragen, dass das Wissen um den Gartenbau beständig wächst. In den mittelalterlichen Klostergärten wurden viele Obst- und Gemüsesorten kultiviert und die Wirkung von Heilkräutern erprobt.

Kraftort Kirche –
Ort zum Innehalten

Kraftort Kirche

Verspürt man mitten im tosenden Lärm der Stadt die Sehnsucht nach Ruhe, gibt es hier einen Ort, der frei von Hektik ist – die Kirche. Mit dem Übertritt der Türschwelle öffnet sich eine andere Welt, die einen erholsamen Kontrast zum Getriebe des Alltags bietet, wo das Leben oft nur vorbeirauscht. Das Kirchengewölbe wirkt wie ein Vakuum, das alles außerhalb dieser Wände abschottet und dafür Sorge trägt, dass der Geist Abstand gewinnt und die Seele durchatmet. Völlige Stille – wer das noch nicht erlebt hat und sich danach sehnt, kann sie an diesem Ort finden und spüren.

„Ich liebe die stille Kirche, ehe der Gottesdienst beginnt, mehr als alle Predigten.“
Ralph Waldo Emerson

Im kühlen Inneren findet sich ein Platz auf der Bank, der zu einer kleinen Verschnaufpause einlädt. Man möchte die angenehme Lautlosigkeit, die hier in jeder Ecke spürbar ist, nicht zerstören und sitzt ganz ruhig und in sich gekehrt da, während die Kirchenstille einen langsam umhüllt.

Das Licht, das durch die Kirchfenster hereinfällt, bietet den Augen ein angenehmes Schauspiel. Kerzen flackern und werfen Schatten an die Wände. Versunken im Hier und Jetzt werden die Gedanken und das Herz von Schweigen überzogen und sättigen sich an der friedlichen Atmosphäre des Kirchenraumes. Die eigene Anwesenheit reduziert sich aufs Atmen, Sehen und Fühlen. Kraftort Kirche – ein perfekter Zufluchtsort, um innezuhalten und wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

Wissenswertes zum Kraftort Kirche

  • Die Peterskirche im Vatikan ist die größte Kirche der Welt. Erbaut wurde sie auf dem Grab des Apostels Saint Peter.
  • Der Bau des Kölner Doms dauerte ganze 632 Jahre. Seit der Fertigstellung 1880 kämpfen Restauratoren ständig gegen den Zerfall.
  • An die Kirche des katalanischen Dorfes Fayon, die 1967 beim Stauen des Sees Ebro geflutet wurde, erinnert heute noch der aus dem Stausee ragende Kirchturm. Die Gegend ist mittlerweile ein beliebtes Anglerrevier und der Kirchturm ist nur mit Booten erreichbar.

Kraftort Meer –
Erholung für Körper & Geist

Kraftort Meer

Es schmeckt salzig, ruft Erinnerungen an den letzten Urlaub wach und darin zu schwimmen, ist reine Freude. Das Meer erobert jedes Herz im Sturm. Kilometerweiter Strand, weicher Sand unter den Füßen und die warme Sonne auf der Haut. In den Dünen zu sitzen und auf das Meer hinauszublicken, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Die Alltagssorgen sind schnell vergessen, die Gedanken sind frei und die Zeit verfliegt im Nu.

Die Meeresluft kitzelt in der Nase, während man gebannt dem Flüstern des Meeres lauscht. Jetzt nur noch die Sandalen ausziehen, zum Wasser laufen und die Füße schnell in das kühle Blaue tauchen. So erfrischend! Für einen Moment im Wasser stehen bleiben, die Augen kurz schließen und den sanften Küstenwind im Gesicht spüren. Ach, wie herrlich diese Leichtigkeit des Lebens hier am Meer doch ist!

„Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott geschaffen hat, das Meer.“ Adalbert Stifter

Am Horizont sieht man Möwen, wie sie auf der Suche nach Fisch aufgeregt und kreischend über dem Wasser kreisen. Der Himmel ist herrlich blau, hin und wieder ziehen einsame weiße Wolken vorbei. In der Ferne sind einige Schiffe zu sehen, die langsam vorüberziehen und der untergehenden Sonne entgegensegeln. Die Meereswellen wirken sehr beruhigend, der Körper wird mit neuer Energie versorgt und der Stress geht baden.

Den einen Fuß vor den anderen setzend, schlendert man seelenruhig weiter am Strand entlang. Etwas glitzert im Sand. Es ist eine Muschel mit einem Einsiedlerkrebs darin. Ein kurzer Blick zurück lässt einen die eigenen Fußabdrücke im Sand erkennen, die mit der nächsten Welle wieder fortgespült werden.

Diese wunderschöne Kulisse lädt ein, kurz Platz zu nehmen und die Schwerelosigkeit auf sich wirken zu lassen. Während der warme, goldene Sand langsam durch die Finger rieselt, verspürt man auf einmal Lust eine Sandburg zu bauen. Den Sand nach und nach zu einer Masse formend, nimmt die Burg langsam Gestalt an und ein Glücksgefühl durchströmt den Körper, da alte Kindheitserinnerungen wieder aufblitzen und wir uns frei und geborgen fühlen.

Erneut fesselt die unendliche Weite das Auge und lässt einen träumen – ja, das Meer ist der perfekte Rückzugsort!

Wissenswertes zum Kraftort Meer

  • Rund 71 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Der Großteil davon, genauer gesagt 96,5 %, ist Meerwasser. Insgesamt sind das 1.338.000.000 Kubikkilometer Wasser.
  • Ein Liter Meerwasser enthält durchschnittlich 35,3 Gramm Salz (3,5 %). Zum Trinken ist das Wasser deshalb nicht geeignet.
  • Das Meer macht unser Leben überhaupt möglich. Denn es produziert rund 70 % des Sauerstoffs.

Kraftort Ruine –
Hüterin vieler Geheimnisse

Kraftort Ruine

Bereits von Weitem sieht man die Überreste des Gebäudes, entstanden entweder durch natürlichen Zerfall oder durch die Einwirkung von Gewalt. Es ist ein besonderer Ort der Stille, an dem vor vielen Jahrhunderten die Zeit stehengeblieben ist. Die einstige Schönheit dieses Bauwerks lässt sich nur noch grob erahnen, genauso wie die Mühen der Menschen, die es damals errichtet haben. Mit Vorsicht, aber voller Neugier, lassen sich die Gänge erkunden – vorbei an verwitterten Steinen, bröckelnden Fassaden und mit Moos und Flechten bewachsenem Mauerwerk.

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.“ Friedrich Schiller

Bestimmt war diese Ruine einst voller Menschen. Mittlerweile hat sich die Natur diesen Ort zurückerobert und verschlingt langsam aber stetig jedes Überbleibsel aus alten Zeiten. Der Verstand reist in die Vergangenheit und malt sich aus, wie das Leben in diesem zerfallenen Gebäude einmal gewesen sein könnte. Vielleicht haben Mönche oder gar Adelige hier gelebt? Wurden hier große Feste gefeiert oder gar Kriege geführt? Der Kraftort Ruine lässt einem viel Raum für Fantasie. Berührt man mit der Hand die Reste der Steinwand, spürt man die besondere Energie und Präsenz dieses Ortes. Hier am Gemäuer ist man ganz alleine, kann über Vergangenes reflektieren und von der Zukunft träumen, während der Blick über die einsame Landschaft streift und der Wind durch die Mauerlöcher pfeift.

Der Kraftort Ruine – ein geheimnisvoller Platz, um neue Inspirationen zu finden und über die Vergänglichkeit des Lebens zu sinnieren.

Wissenswertes zum Kraftort Ruine

  • Das Kolosseum in Rom, das heutzutage in Trümmern liegt, wurde auf einem zuvor trockengelegten See erbaut. Die Arena bot früher für über 50.000 Personen Platz. Im Jahr 2007 wurde das Kolosseum zu den Neuen Sieben Weltwundern erklärt.
  • Bei den Ruinen von Tikal in Guatemala handelt es sich um die Überreste einer antiken Stadt, die nach und nach von ihren Bewohnern aufgegeben und letztendlich vom Dschungel verschluckt wurde.
  • Die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu liegt auf einem Berggipfel inmitten eines Tropenwaldes in Peru. Über 400 Jahre blieb sie unentdeckt, bis man im Jahr 1911 auf ihre Ruinen stieß.

Kraftort Wald –
Entspannung für die Seele

Kraftort Wald

Beim Betreten des Waldes umfängt einen gleich das fröhliche Vogelgezwitscher sowie das leise Rauschen des Windes in den Baumwipfeln. Die zahlreichen Bäume ringsum beruhigen gleich die angespannte Seele. Die Hände vorsichtig nach einer Pflanze ausstreckend, fühlen sich ihre Blätter samtig weich an.

Je tiefer man in den Wald hineingeht, desto mehr riecht es nach feuchtem Laub, nasser Erde und frischem Holz. Hin und wieder sprießen Pilze aus dem Boden. An einer Stelle im Wald hat jemand einen kleinen Unterschlupf aus den herumliegenden Ästen gebaut. Ein kleiner Trampelpfad weckt die Neugierde und der Alltagsstress ist schnell vergessen! Jetzt einfach nur tief ein- und ausatmen und ganz bewusst in die Magie des Waldes eintauchen.

„Der Wald gehört zu den besten Tankstellen, wo man seine Batterien wieder aufladen kann.“ Ernst Fertl

Während man gedankenverloren seinen Weg fortsetzt, hört man in einiger Entfernung einen Specht, der klopfend am Baumstamm nach Nahrung sucht. Ein Rascheln im Gebüsch lässt einen kurz zusammenzucken. Doch es ist nur ein kleines Eichhörnchen, das schnell vorbeihuscht und einen Baum hochklettert. Von allen Seiten hört man zudem verschiedene Insekten summen.

Ein Hirschkäfer kreuzt den Weg. Mit seinen Zangen vorn am Kopf sieht er bedrohlich aus. Der Blick schweift weiter und verweilt bei einer Ameisenstraße, die zu einem großen Ameisenhügel führt. Hin und wieder entdeckt man auf dem Waldboden verschiedene Abdrücke und Spuren. Stammen diese von einem Hasen, einem Reh oder gar einem Fuchs? Alles im Wald ist so voller Leben!

Bei einem umgekippten Baumstamm findet sich ein gemütliches Plätzchen, an dem man zur Ruhe kommen kann. Die Schuhe ausziehen, für einen Augenblick die Augen schließen und den weichen Waldboden samt Moos unter den Füßen spüren – das tut gut! Leichtigkeit macht sich breit und neue Kräfte durchströmen den Körper.

Bewegung, frische Luft und der Wald sorgen in kürzester Zeit für Tiefentspannung.

Wissenswertes zum Kraftort Wald

  • Rund 4 Mrd. ha oder 30 Prozent der Landfläche der Erde sind mit Wald bedeckt. In keinem anderen Lebensraum ist die Artenvielfalt so groß.
  • Experten haben nachgewiesen, dass Waldluft 90 Prozent weniger Staubteilchen enthält als Stadtluft. Damit wirkt sich die Waldluft positiv auf unsere Gesundheit aus.
  • „Shinrin-yoku“ (heilsames Waldbaden) ist in Japan eine anerkannte Therapieform.

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Sie haben Ihren Ort der Kraft noch nicht gefunden? Fragen Sie sich, wohin Sie gerne gehen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Gerne helfen Ihnen unsere Berater auch dabei, neue Tankstellen für Ihre Seele ausfindig zu machen. Wo auch immer Sie Ihren Kraftplatz entdecken: Machen Sie sich dessen heilsame Wirkung für Ihr persönliches Glück zunutze. Sie werden es nicht bereuen.


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