Tarotkarte: Der Narr

Die Tarotkarte „Der Narr“

Wird „Der Narr“ aus den Tarotkarten beim Kartenlegen aufgedeckt, sieht man einen jungen Mann, der lebensfroh und sorglos durch die Landschaft hüpft. Der Tarot-Narr trägt einen Hut mit einer langen Feder und blickt zielstrebig nach oben, was ein wenig an die literarische Figur Hans Guck-in-die-Luft erinnert.

Dass sein Blick am Himmel hängt, spricht laut einer Kartenlegerin aber auch dafür, dass er sich vertrauensvoll von den höheren Kräften und seiner Freiheit leiten lässt. Er wirkt unbeschwert und gedankenverloren. „Der Narr“ scheint völlig im Hier und Jetzt zu sein und den Augenblick zu genießen. In seiner linken Hand hält er eine Blume, in der rechten trägt er einen Wanderstab, an den ein (Essens-)Beutel angeknotet ist. Manch einer vermutet in diesem Bündel sogar das Weltenei. Ein weißer, ebenso gut gelaunter Hund begleitet den fröhlichen, unschuldig wirkenden Burschen auf seiner Reise. Selbst das Wetter im Hintergrund zeigt seine Schokoladenseite. Der Himmel ist wolkenlos an diesem sonnigen Tag.

Doch wer genau hinschaut, weiß, dass die dargestellte Situation auch Gefahren birgt: Der unbekümmerte Jüngling tänzelt unbewusst auf eine Klippe zu und verliert den Halt, wenn er zwischenzeitlich nicht aufpasst. Dieses Gefahrenbewusstsein scheint beim Betrachter jedoch höher zu sein als beim Wanderer selbst. „Der Narr“ sieht den Abgrund nicht oder möchte diesen vielleicht auch gar nicht sehen und strahlt indessen pures Urvertrauen aus. Deswegen gilt „Der Narr“ im Tarot auch als Karte der Freiheit bzw. Spontaneität. Zugleich repräsentiert sie aber auch die schmale Grenze zwischen Weisheit und Albernheit.

Offiziell trägt diese Tarotkarte die Kartennummer 0. Und eventuell gibt diese Bezifferung schon die erste Lesart preis. Denn die Zahl Null kann vor allem für den Anfang aller Dinge stehen!

In den modernen Tarot Varianten wird dieses Motiv oft auch als Harlekin, Hofnarr, Landstreicher oder Spielmann dargestellt. Darüber hinaus wird ihm als Astrokarte häufig das Tierkreiszeichen Skorpion zugeordnet.

Allgemeine Bedeutung:
Der Narr

Allgemein symbolisiert „Der Narr“ als Tarotkarte Naivität, Frohsinn und Leichtigkeit. Als erste Tarotkarte des Großen Arkanums erinnert „Der Narr“ uns nämlich an das Kind im Menschen und steht für die Ermutigung dazu, neugierig zu sein und seinen Lebensweg (wieder) aufzunehmen. Aber auch ein gewisser Hang zur Selbstüberschätzung schwingt bei der Tarotkarte „Der Narr“ mit: Je größer die Ziele, desto größer auch die Hürden und Gefahren, die daraus resultieren können. Seinen Übermut sollte man also im Zaum behalten.

Der Sprössling muss seine Erfahrungen im Leben zwar erst noch machen, aber auch der Heranwachsende besitzt die Fähigkeit, die Realität nach seinem wahren Willen zu verändern – er weiß es nur noch nicht. Darum gilt auch hier, sich zwar ein Stück weit die Naivität zu bewahren und seinen Instinkten zu vertrauen, die Risiken jedoch nie aus den Augen zu verlieren. Erscheint „Der Narr“ im Tarot als Situationskarte, bedeutet er oftmals einen spannenden Neubeginn, bedeutsame Ziele und neue Erfahrungen. Das Ganze ist im Zeichen einer gewissen Unreife und Unvoreingenommenheit zu sehen – um sie loszuwerden, bedarf es dem Verlassen der Komfortzone, dem Ablegen alter Gewohnheiten und dem Erproben neuer Wege. Am Ende dieser spirituellen Reise steht das Wissen um das Geheimnis der Welt.

Als Tageskarte – „Der Narr“ für heute

Wird „Der Narr“ als Tageskarte gezogen, lohnt es sich für den heutigen Tag, unbekannte Wege zu gehen. Selbst wenn man für das Erreichen des Tagesziels ganz von vorne, also von Null anfangen muss. Dabei kommt es nicht auf feste und erprobte Strukturen an: „Versuch macht klug!“ – und letzten Endes erfolgreich.

Als Jahreskarte – „Der Narr“ für das Jahr

Wird „Der Narr“ als Jahreskarte gezogen, sollte der Fragesteller dem Jahr vor allem mit Sorglosigkeit, Frohsinn und einer frischen Portion Neugier begegnen. Wer sich und seine Möglichkeiten neu entdeckt, wird sich nicht nur von alten und einengenden Routinen befreit wissen. Zudem wird er das eigene Lebensglück um ein Vielfaches steigern können.

Deutung für die Zukunft

Geht es um das Beantworten persönlicher Zukunftsfragen, ist die Erwartungshaltung natürlich hoch. Wer hört oder liest nicht gerne, dass alles gut und schön wird? Doch kann es durchaus sein, dass „Der Narr“ unangenehme Aussagen aufweist.

Denn manchmal verbergen sich in der Tarotkarte „Der Narr“ in erster Linie wichtige Denkanstöße, Hinweise oder Warnungen. Welche positiven und negativen Aspekte sich mit der Karte „Der Narr“ grundsätzlich in Verbindung bringen lassen, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

„Der Narr“ als positive Tarotkarte

Der positiv gedeutete „Narr“ bedeutet Lebensfreude pur! Denn Konventionen und Traditionen gehen mit dieser Botschaft über Bord. Eine schöne Zeit steht vor der Tür und diese darf mit kindlicher Begeisterung empfangen werden. Man vertraut den eigenen Kräften, dem eingeschlagenen Herzensweg und gibt sich unbefangen und voller Leidenschaft dem Leben hin. Diese Einstellung färbt auch positiv auf das eigene Umfeld ab.

„Der Narr“ als negative Tarotkarte

„Der Narr“ lehrt uns: Blauäugig durch die Welt zu laufen, ist unter Umständen auch gefährlich. Nicht alle Menschen sind wahrhaftig und sympathisch! Manche nutzen einen aus, andere möchten einem die angeblich unberechtigte gute Laune vermiesen. Es braucht ein glückliches Händchen bei der Wahl seiner Vertrauten. Auch warnt der negativ gedeutete „Narr“ davor, sich vor lauter Leichtfertigkeit nicht im Kreis zu drehen und nur noch mit sich selbst beschäftigt zu sein.

Im Liebestarot – „Der Narr“ für die Liebe & Partnerschaft

Deutung für Liebespaare: Wird „Der Narr“ im Liebestarot als Beziehungskarte gelegt, verstärkt er den Sinn für Humor. Man weiß die Vorlieben des Partners wieder zu schätzen und entdeckt einander spielerisch neu. Selbst einen geliebten Herzenspartner, dem eine Laus über die Leber gelaufen ist, muntert man nun ohne Weiteres auf. Es herrscht also im wahrsten Sinne des Wortes ein buntes Treiben in der Liebe.

Deutung für Singles: „Der Narr“ als Liebestarot-Karte eignet sich für Singles optimal, um sich unter das Volk zu mischen und einen Liebeszauber zu erleben. Wer für die Entfaltung des eigenen Liebesglücks offen, sorglos, neugierig und vor allem liebeshungrig bleibt, kann aus der Fülle der Möglichkeiten schöpfen und so in der Liebe einen unbeschwerten Neustart hinlegen. Aber Vorsicht! Lassen Sie sich trotz Aufbruchsstimmung im Herzen nicht täuschen, sondern achten Sie auf eindeutige Zeichen und Signale Ihres Gegenübers.

Wie lässt sich für Ihr Liebesglück „Der Narr“ deuten?
In einer personalisierten Liebestarot-Legung mit dem Narren können Sie neue Quellen Ihres Bewusstseins erschließen und in Erfahrung bringen, wie hilfreich diese Tarotkarte als Liebesbote für Ihre ganz persönlichen Liebesangelegenheiten ist.

Berufstarot – „Der Narr“ für Beruf & Karriere

Kreativität und Originalität schreibt „Der Narr“ als Berufskarte groß. Die Kollegen zeigen sich von ihrer hilfsbereiten Seite. Das egoistische Verhalten einiger Ausreißer sollte man nicht überbewerten. Der damit verbundene Neubeginn kann auch ein beruflicher Neustart sein.

Gesundheitstarot – „Der Narr“ für die Gesundheit

„Der Narr“ als Gesundheitskarte steht für Lebensfreude und sorgt dafür, dass man gesundheitlich auch schon mal übertreibt. Man sollte also nicht komplett ausflippen. Unklare Arztdiagnosen wollen ebenfalls geklärt werden.

Tarotbild „Der Narr“:
Geld und Finanzen

Die kindliche Begeisterung lädt dazu ein, sich finanziell etwas Schönes zu gönnen. Wird „Der Narr“ als Finanzkarte gelegt, besteht zudem die Möglichkeit, dass man überraschend zu Geld kommt. Allerdings sollte man dabei seine Geldbestände insgesamt nicht überschätzen.

Kombinationen – „Der Narr“

Auf diese Kombinationen sollten Sie achten, wenn „Der Narr“ mit Umgebungskarten gedeutet wird:

  • Taucht Der Narr zusammen mit der Sonne auf, flattert eine unerwartete Nachricht ins Haus, die positiver Natur ist und Licht ins Dunkel bringt.
  • Es besteht große Gefahr, dass ein Geheimnis nicht mehr länger sicher ist, wenn zusätzlich der Eremit auftaucht.
  • Zusammen mit dem Wagen kündigt sich meistens eine wichtige Neuigkeit an.

Weitere Bedeutungsveränderungen des „Narren“ erfahren Sie von unseren Beratern, die Ihnen gerne zur Verfügung stehen, wenn Sie für Ihre persönliche Situation die Tarotkarte „Der Narr“ kombiniert gedeutet haben möchten.

Zuordnungen – „Der Narr“

Leitmotiv: Spontaneität
als Trumpf: 0 und XXII (Große Arkana)
als Planet: Uranus (Pluto, Sonne)
als Sternzeichen: Skorpion
als Element: Luft
als Buchstabe: Alef (Hebr.)
als Edelstein: Roter Jaspis

Weitere Kartennamen: The Fool (Rider-Waite-Tarot) – The Fool (Aleister-Crowley-Tarot) – Le mat (Marseille-Tarot)

Was bedeutet der umgekehrte „Narr“?
Wird „Der Narr“ umgekehrt gelegt, droht Gefahr in alte Verhaltensmuster zurückzufallen und frühere Fehler zu wiederholen. Ein Festhalten an Prinzipien erspart jedoch nicht die Auseinandersetzung mit der Veränderung.

Fazit zur Tarotkarte:
Der Narr

Die Tarot Karte 0 „Der Narr“ sorgt für Spannung und kreatives Chaos. Wer gut damit umgehen kann und offen für Neues ist, umschifft alle Gefahren und hat Erfolg. Mit Elan, Mut und Kreativität werden neue Ideen umgesetzt und es wird ausprobiert, was einem gerade so in den Sinn kommt.

Das läuft aber nur dann nicht aus dem Ruder, wenn das Neue nicht mit Übermut empfangen, sondern auch mit Vernunft und Rationalität betrachtet wird. Denn bei aller Liebe zu „frischem Wind“ sollte man den Boden unter den Füßen nicht verlieren. Diesen Tipp möchte uns der „Der Narr“ mit auf den Weg geben.

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Tarotkarte „Der Narr“

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