Kartenlegen mit dem Lenormand

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Die Lenormandkarten zählen zu den beliebtesten und populärsten in der Gruppe der Wahrsagekarten. Sie weisen eine lange Historie auf, die bis in das frühe 19. Jahrhundert zurückgeht.

Neben den Tarotkarten, den Kipperkarten und den Zigeunerkarten werden die Lenormandkarten häufig von erfahrenen Kartenlegern verwendet. Sie werden oft bevorzugt, wenn die Legung als Orakel dienen, sprich Wahrsagungen treffen soll.

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Überblick Lenormandkarten

Die Geschichte der Lenormandkarten

Die Lenormandkarten gehören noch heute zu den beliebtesten Karten im Wahrsagebereich und entstanden im frühen 19. Jahrhundert. Marie Anne Adélaïde Lenormand war eine der berühmtesten Wahrsagerinnen ihrer Zeit und Namensgeberin für dieses besondere Blatt.

Das erste Lenormand-Kartendeck wurde zwei Jahre nach Marie Annes Tod im Jahr 1845 von Madame Breteau, der Ehefrau eines Buchverlegers, veröffentlicht. Es bestand aus 54 Einzelkarten und hieß Grand jeu de Mlle Lenormand. Das große Lenormanddeck wurde zusammen mit fünf Büchern verkauft, die sich unter anderem mit Astrologie, Orakelformen und dem Handlesen befassten. Um 1850 entstand das Petit Lenormand (das kleine Lenormand) mit 36 Karten. In der Esoterik ist dieses bis heute allgemein verbreiteter.

Mlle Lenormand benutzte aber selbst ein anderes Blatt für ihre Wahrsagungen. Das Petit Etteilla, ein Tarot-Deck, war ein gängiges Wahrsagedeck zur damaligen Zeit in Frankreich. Es stammte von Jean Francois Alliette, der unter dem Künstlernamen Etteilla (sein Name rückwärts geschrieben) arbeitete und sich selbst als „Erfinder des Kartenlegens“ bezeichnete. Vermutlich war es dieses Kartenspiel, mit dem Marie Anne die Kartomantie erlernte und schließlich selbst anfing, die Zukunft zu deuten.

Mlle Lenormand: Vorreiterin im Kartenlegen

Madame Lenormand war die älteste von drei Töchtern einer Kaufmannsfamilie. Durch den Tod ihrer Eltern wurde sie in einem Kloster untergebracht und galt dort als sehr rebellisch. Bereits zu dieser Zeit entwickelte sie eine einmalige Gabe in den Bereichen der Hellsicht. Eine ihrer berühmtesten Weissagungen war die Absetzung der Äbtissin des Klosters im Jahre 1781. Da diese Prophezeiung tatsächlich eintrat, wurde die junge Frau des Klosters verwiesen.

Später arbeitete Marie Anne unter anderem in einem Wäschegeschäft. So kam sie in Kontakt mit der oberen Gesellschaftsschicht, für die sie anfing, die Karten zu legen. Während eines Aufenthalts in London studierte sie die Astrologie, die Kabbala und die Philosophie des Griechen Pythagoras. Zudem erlernte Marie dort das Handlesen und erstellte bereits erste Horoskope. 1790 gründete sie zusammen mit der Seherin Madame Gilbert ein Wahrsager-Büro in Paris. In dieser Zeit traf sie auch die Revolutionäre Jean Paul Marat, Louis Antoine de Saint und Maximilien de Robespierre. Allen drei Männern sagte Marie Anne folgerichtig einen gewaltsamen Tod voraus.

Ihre außersinnliche Gabe öffentlich auszuleben, brachte der jungen Hellseherin aber vorerst nur Leid ein: Sie wurde lange Zeit aufgrund ihrer Fähigkeiten verfolgt. Dennoch setzte Marie Anne Lenormand sich durch und erlangte immer mehr Ruhm und Anerkennung für ihre hellsichtige Begabung. Sie galt als Medium, versiert in der Kartenlegekunst und treffsicher in ihrer Hellsicht. Ihre Spiritualität verhalf ihr schließlich zu dem Spitznamen „Sybille von Paris“, denn in der griechischen Antike bezeichnet der Name „Sybille“ eine (Hell-)Seherin bzw. Prophetin.

Viele berühmte Persönlichkeiten gehörten zu ihren Kunden. Dazu zählten zum Beispiel Alexander I., Kaiser von Russland, sowie Josephine de Beauharnais, die Kaiserin von Frankreich. Unter dem politischen Machtwechsel von König Ludwig dem XVIII. siedelte Marie nach Brüssel um, wo sie ihre Arbeit als Hellseherin fortführte.

Zu ihrem Leidwesen wurde Mlle Lenormand dort jedoch der Spionage verdächtigt und nach einer langen Gerichtsverhandlung der Hexerei für schuldig gesprochen. Trotzdem ließ man sie frei, der Grund dafür ist bis heute ungeklärt. Im Jahr 1814 begann Marie ihre Memoiren sowie Bücher über ihre Klienten zu schreiben und wurde damit in ganz Frankreich berühmt. Später zog sie sich allmählich zurück und verstarb nach einer Blasenoperation am 25. Juni 1843. Oft heißt es, sie habe schon als junge Frau vorhergesehen, dass sie durch einen ärztlichen Kunstfehler zu Tode kommen wird.

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Varianten der Lenormandkarten

Das Vermächtnis der „Sybille von Paris“ sind der Kampf für eine Anerkennung spiritueller Fähigkeiten und die nach ihr benannten Wahrsagekarten. Bis heute gibt es eine Weiterentwicklung der Lenormand-Karten. Bezeichnend dafür sind die verschiedenen Varianten und Ausführungen, wie zum Beispiel die Blaue, die Rote, und die Weiße Eule, sowie das Mystische oder das Astrologische Lenormand.

Alle diese Kartendecks bestehen wie das Petit Lenormand aus 36 Einzelkarten. Die „Eulen“-Bezeichnung entstammt der Gestaltung der Rückseite der Karten, auf der sich jeweils blaue, rote oder weiße Ornamente und ein farblich entsprechender Uhu befinden. Sowohl das Blatt der Blauen als auch der Weißen Eule kennzeichnet sich durch kleine, integrierte Abbildungen üblicher Skatspielkarten mit den französischen Farben. Damit entspricht jede einzelne Lenormandkarte einer ganz bestimmten Spielkarte im Skatkartendeck. Über die Symbole der Skatkarten erhalten manche Kartenleger zusätzlich noch einige versteckte Hinweise auf der Deutungsebene.

Die Blaue Eule

Die wohl meistverbreiteten Lenormand-Karten gehören zu diesem Blatt. Jeder, der professionell mit Lenormandkarten arbeitet, dürfte es schon einmal in der Hand gehabt haben. Es zählt zu den „Originalen“, ist schlicht gehalten und wird von Bildmotiven aus der Biedermeierzeit geschmückt.

Die Rote Eule

Bei diesem Lenormanddeck werden die Skatkartensymbole durch einen Vers mit Deutung ersetzt. Der Spruch soll die Kernaussage der Karte wiedergeben. Die Abbildungen sind jedoch identisch mit denen der Blauen Eule. Bereits Napoleon soll sich aus diesem Deck wahrsagen lassen haben.

Die Weiße Eule

Hier handelt es sich ebenfalls um eine Nachbildung der berühmten Wahrsagekarten von Marie Anne Adélaïde aus dem 19. Jahrhundert. Die Motive stammen von Regula Elizabeth Fiechter, die dieses Kartendeck mit zarten Pastelltönen farbenfroh gestaltet hat. Die Skatkarten-Abbildungen sind geblieben, fallen im Vergleich zu den klassischen blauen Karten aber etwas kleiner aus. Dieses Blatt ergänzt – passend zur französischen Heimat von Mademoiselle Lenormand – die Lenormanddecks zur „Tricolore“.

Mystisches Lenormand

Das Mystische Lenormand nimmt die klassischen Motive der Blauen Eule wieder auf, allerdings wurden hier die Abbildungen zeitgemäßer gestaltet. Auch das integrierte Bild der Skatkarten fehlt. Regula Elizabeth Fiechter entwarf zusammen mit dem Berner Künstler Urban Trösch dieses schöne Lenormand-Kartendeck, das mit der uralten Maltechnik des Eitempera gefertigt wurde.

Astrologisches Lenormand

Eine weitere Variante ist das Astrologische Lenormand, das von Hildegard Leiding entworfen wurde. Die Karten zeigen die traditionelle Symbolik, verzichten aber auf die üblichen Skatkarten-Miniaturen im oberen Bereich der Abbildungen. Stattdessen finden sich auf jeder Einzelkarte astrologische Bildzeichen und ein passender Orakelspruch. Beides soll den innewohnenden Bedeutungen der Karten eine zusätzliche Deutungsdimension verleihen. Zudem unterstützt dieses Set die Verwendung des Lenormands als Orakel.

Die Legesysteme beim Lenormand

Die Wahl des Legesystems hängt immer stark von der jeweiligen Fragestellung, aber auch von der Erfahrung des Kartenlegers ab. Denn je komplexer die Frage oder das Legesystem, um so vielschichtiger und komplizierter wird auch die Deutung. Vor allem Anfängern fällt die Arbeit mit den Lenormandkarten nicht leicht, weil es bei der Interpretation sehr davon abhängt, in welcher Position und Kombination eine einzelne Karte zu den übrigen steht. Die Vielfalt und Komplexität der Möglichkeiten sind dabei schier unendlich.

Die Einzelkarte

Der einfachste und schnellste Weg in die Kartendeutung einzusteigen, ist die sogenannte 1er-Legung. Hier wird lediglich eine Karte gezogen, welche Hinweise für Ihr ganz persönliches Hauptthema beinhaltet und über einen vorab festgelegten Zeitraum gilt. So können Sie sich beispielsweise Ihre persönliche Tageskarte, Wochenkarte oder Monatskarte legen lassen.

Drei-Karten-Orakel

Hier werden genau drei Karten ausgelegt. Diese werden in der gleichen Reihenfolge aufgedeckt, wie sie gelegt wurden. Das Drei-Karten-Orakel wird angewendet, wenn der Fragesteller gerade von Zweifeln, Sorgen oder Unsicherheit geplagt wird. Es bietet einen Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ist eine Möglichkeit, schnell Klarheit über bestimmte Situationen zu erlangen.

Das Hexagramm

Vor allem wenn es um einschneidende und bedeutsame Geschehnisse oder Themen geht, wird diese Legetechnik verwendet. Es werden sechs Karten aus dem Deck gezogen und in Form eines Sechsecks ausgelegt. Auch hier werden die Karten in der gleichen Reihenfolge aufgedeckt, wie sie gelegt wurden. Das so entstandene Hexagramm zeigt das ganz persönliche und wichtigste Thema des Fragenden an und wie es derzeit enden wird. Mithilfe dieser Legung lässt sich aber auch sehen, was den Ratsuchenden eventuell unterstützen oder vielleicht sogar behindern könnte.

Das Entscheidungsspiel

Die Legetechnik vom Entscheidungsspiel erlaubt es, mögliche Folgen und Auswirkungen einer bestimmten Handlung zu hinterfragen (z.B. bei der Frage, was ein Wohnungswechsel bewirken könnte). Zunächst wird aus dem Stapel diejenige Karte herausgesucht, die das persönliche Thema des Fragenden repräsentiert. Anschließend konzentriert sich der Ratsuchende eingehend auf die Fragestellung. Es werden sechs Karten gezogen und in einer Zweierreihe ausgelegt. Die erste Reihe zeigt die zu erwartenden Konsequenzen auf, wenn sich der Fragesteller für die Handlung entscheidet. Die zweite Reihe verdeutlicht die Folgen, sollte sich der Fragende dagegen entscheiden.

Das keltische Kreuz

Das keltische Kreuz ist eines der bekanntesten und ältesten Legesysteme. Oft wird es gewählt, wenn eine noch unklare Aussage aus einer anderen Legung eingehender hinterfragt werden soll. Hier geht es vor allem um persönliche Details, die anhand zehn gezogener Karten im Einzelnen herausgearbeitet und betrachtet werden können.

Die große Tafel

Bei dieser Legung wird das vollständige Deck genutzt, also alle 36 Karten. Daher werden auch alle umliegenden Karten der Damen- oder Herren-Personenkarte analysiert. So erhalten der Fragesteller und der Kartenleger einen guten Rundumblick in Bezug auf den Ratsuchenden. Wegen ihrer detaillierten Aussagekraft eignet sich die große Tafel beispielsweise besonders gut für eine Jahreslegung. Sie wird häufig genutzt, um größere Zusammenhänge aufzudecken und im Detail zu beleuchten.

Die Chakren-Legung

Die Chakren-Legung ermöglicht es, die Energiezentren des Fragestellers näher zu beleuchten und bestehende Blockaden in dessen Chakren ausfindig zu machen. Hierfür werden nacheinander sieben Karten gezogen, die in einer aufsteigenden Linie gelegt werden. Die erste Karte entspricht dabei dem Basis- bzw. Wurzel-Chakra, die zweite dem Sakral-Chakra, die dritte dem Solarplexus, die vierte dem Herz-Chakra, die fünfte dem Hals-Chakra, die sechste steht für das dritte Auge bzw. das Stirn-Chakra und die siebte Karte gibt Auskunft über das Kronen-Chakra.

Werden bestehende Blockaden bei diesem Legeverfahren entdeckt, können die Chakren auf unterschiedlichsten Wegen harmonisiert werden, wie z.B. durch die Anwendung von Heilsteinen oder durch meditative Übungen. So kann die Lebensenergie des Fragestellers schnell wieder ohne Störungen fließen.

Lenormand: Kombinationen und Kombinationsdeutung

Voraussetzung für eine treffsichere Deutung ist natürlich, dass die Grundbedeutungen der Lenormandkarten beherrscht werden. Doch vor allem bei diesem Kartendeck kommt es auf die Kombinationen und Positionen der Karten untereinander an. Denn je nachdem, in welchem Zusammenhang jede Karte steht, verändert sich auch ihre Interpretation. So kann Der Reiter in Kombination mit dem Kind auf einen Neuanfang hinweisen, in Verbindung mit dem Fuchs hingegen steht Der Reiter eher für das Aufkommen falscher Informationen.

Allgemein unterscheidet man Lenormandkarten in Sach- und Personenkarten. Personenkarten sind beispielsweise Die Frau oder Der Mann. Beispiel für eine Sachkarte wäre Der Ring. Des Weiteren gibt es auch solche, die sowohl Personen als auch Sachen repräsentieren. Dazu zählt Der Bär – er steht als Personenkarte unter anderem für eine ältere Person, als Sachkarte u.a. für Besitz und Kraft. Situationen können ebenfalls dargestellt werden, wobei Situationskarten zu den Sachkarten gezählt werden.

Die meisten Karten werden im Zusammenhang mit ihren Umgebungskarten gedeutet, um Näheres über Umstände oder Hintergründe und deren Bedeutung zu erfahren. Hierbei ist ausschließlich die Expertise des Kartenlegers gefragt. Die Deutung einer Karte wird beispielsweise auch durch ihre Entfernung zur Personenkarte beeinflusst. Aussagen können so verstärkt oder gemildert werden, positive Auswirkungen haben oder ins Negative gekehrt werden.

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