Deutung und Bedeutung der Tarotkarten

Die Tarot Karten legen und richtig deuten

Tarot Online

Die Tarotkarten können und werden Ihnen neue Wege aufzeigen. Denn sie gehören zu den beliebtesten Wahrsagekarten beim Kartenlegen und wirken wie ein Spiegel Ihrer selbst, der Ihnen ein Bild Ihrer Wünsche und Hoffnungen, aber auch Ihrer Sorgen und Ängste zeigt.

Sie interessieren sich für das Tarot und möchten sich telefonisch die Tarotkarten legen lassen? Sprechen Sie mit einer erfahrenen Kartenlegerin, die die Tarot Bedeutungen und das Legen der Tarotkarten perfekt beherrscht.

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Sind Sie neugierig, welche Geheimnisse die Tarotkarten für Sie enthüllen? Sie sind gespannt auf eine individuelle Tarot Deutung am Telefon? Dann ziehen Sie jetzt die Tarotkarten beim Kartenlegen am Telefon oder beim Kartenlegen online für eine treffsichere Tarot Kartenlegung heran!

Inhaltsverzeichnis

Kartenlegen mit Tarotkarten

Das Tarot ist das meistgenutzte Kartendeck bei astrozeit24 und wird gerne für einen präzisen Blick in die Zukunft eingesetzt. Nutzen Sie das Tarot und lassen Sie die Tarotkarten für sich und Ihre Zukunft sprechen!

Große Arkana: Alle Tarotkarten Bedeutungen gratis online lesen

* Alle 22 Tarotkarten werden mit Genehmigung durch den Verlag Königsfurt-Urania abgebildet

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Werden sich Ihre Sehnsüchte und Wünsche bald erfüllen? Unsere treffsicheren Tarotkartenleger freuen sich schon auf Ihren Anruf, um Sie mit den Tarotkarten am Telefon beraten zu dürfen.

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Tarotkarten legen und Geheimes durchs Tarot entdecken

Das Tarot ist im Bereich spiritueller Lebensberatung das wohl bekannteste Legesystem und am häufigsten verwendete Kartendeck. Online Tarot Legungen oder telefonische Tarotkarten Legungen verhelfen zu präzisen und tiefen Einsichten in jede Problemstellung Ihres Schicksals und Lebensweges.

Sei es ein Konflikt, den es zu lösen gilt, konkrete Probleme zur fragenden Person selbst oder die Suche nach bestimmten Lebensaufgaben. Mithilfe des Tarots kann Verborgenes aufgedeckt und so dem Fragesteller hilfreiche Antworten geliefert werden.

Diese Seite beschäftigt sich mit der Herkunft und Bedeutung des Tarots sowie mit verschiedenen Tarotdecks, den unterschiedlichen Interpretations-Ansätzen und den Legesystemen beim Tarot. Im oberen Abschnitt auf dieser Seite finden Sie mehr zur Deutung und Bedeutung einzelner Tarotkarten. So finden Sie alles Wissenwertes über Tarotkarten auf einen Blick.

Das Tarot am Telefon deuten lassen

Für eine schöpferische Pause, zur zielgerichteten Selbstbesinnung und offenen Neuausrichtung Ihrer selbst. Jede Tarotkarte zeigt Ihnen ein Bild, das Sie zum Träumen und Rätseln einlädt.

Nutzen Sie jetzt das Wissen unserer Tarotkartenleger am Telefon, um die Bedeutung der Tarotkarten zu erfahren. Mit Ihrer jahrelangen Erfahrung und Ihrer unvergleichlichen Intuition werden unsere Tarot Experten Ihnen die Bedeutung der ausgelegten Tarotkarten offenbaren und Ihre Zukunft deuten.

Die Entstehung des Tarot Kartendecks

Die genaue Tarot Herkunft ist bis heute ungeklärt, weshalb sich um die Entstehung auch viele Mythen und Legenden ranken. Nach dem französischen Mystiker Papus entstand dieses Wahrsagedeck angeblich bereits im alten Ägypten. Demnach hätten die Weisen des Landes nach einer Möglichkeit gesucht, ihr jahrtausendealtes Wissen zuverlässig für die Nachwelt zu erhalten. Das Auslegen der Karten sei in ihren Augen etwas, das alle Zeit überdauere.

Abgesehen von diesen Spekulationen lässt sich zum Tarot aber Folgendes sagen: Unter anderem Namen („triumphi“ bzw. „trionfi“, ähnlich dem Begriff „Trumpf“) werden vergleichbare Kartenspiele bereits im 15. Jahrhundert in Europa genannt. Wobei die Anzahl und Unterteilung damals noch nicht der heutigen entsprach.

Das Wort Tarot: Ursprung und Begriffsklärung

Der Ursprung des Begriffs „Tarot“ ist ebenso schwer festzustellen, wie die Anfänge der Tarotkarten. In Deutschland wurde das Wort „Tarock“, in Italien „Tarocchi“ und im Rätoromanischen der Begriff „Troccas“ für ein bestimmtes Kartenspiel verwendet. Dieses entspricht aber nicht dem heutigen Tarot. Dennoch gehen einige Tarotexperten von einer gemeinsamen Herkunft des Begriffs Tarot aus. Andere verweisen auf die Möglichkeit, dass das Wort „Tarot“ vom französischen „tarotée“ (kariert) abstammen könnte.

Ungeachtet dieser Unklarheiten lässt sich zumindest einigen Schriften aus der Mitte des 17. Jahrhunderts entnehmen, dass zu dieser Zeit ein Kartenblatt unter dem Namen „Tarot“ (o. ä.) in Frankreich existiert haben muss. Und dieses hatte vermutlich auch bereits nahezu die Form des heute üblichen Tarot-Decks. Im 18. Jahrhundert fasste der Schweizer, Geistliche und Freimaurer Antoine Court de Gébelin die Bedeutung dieser Karten in seinem 8. Band von „Le monde primitif“ schriftlich zusammen.

Das Tarot-Deck: Aufbau der Tarotkarten

Ein heutiges Tarotdeck besteht regulär aus 2 Kartensystemen: Die Große Arkana und die Kleine Arkana. Erstere setzt sich aus 22 Motiven zusammen, letztere umfasst 56 Motive. Beide Gruppen werden mitunter auch kleines Arkanum oder großes Arkanum genannt. Allerdings kann auch eine einzelne Karte als Arcanum bezeichnet werden.

Arkanum heißt soviel wie „Geheimnis“, womit bereits ein Wink auf den Verwendungszweck gegeben ist. Das Tarot soll helfen, Geheimnisse zu entdecken, die einem ohne die Tarotkarten vielleicht verborgen bleiben würden.

Die Anzahl der Tarot Karten

Wie viele Tarotkarten gibt es? Ein vollständiges Tarotdeck beinhaltet 78 Tarotkarten. Die Tarot Kartenanzahl ergibt sich aus der Summe der Zahlen 1-12 (also 1+2+3+4+...=78), wobei die Zahl 12 in vielen Kulturen eine tiefere Bedeutung hat (12 Götter im Olymp, 12 Apostel, 12 Ritter der Tafelrunde, etc.). Beim Tarot steht sie für Vollständigkeit und die Zahl 78 demnach für das große Ganze. Es existieren zwar auch Tarotdecks mit weniger oder mehr Tarot Karten, aber die Form mit 78 Karten ist die geläufigste.

Große Arkana: Bedeutung und Aufbau

Wesentlichstes Erkennungsmerkmal der Karten aus dem großen Arkanum ist die reguläre Durchnummerierung von 0 bis 21. Allerdings bleibt in manchen Tarotblättern die erste Karte auch unnummeriert. Im Raider Waite Tarot gibt es sogar zwei umnummerierte Tarotkarten. Während die Gerechtigkeit im Marseille Tarot die Zahl 8 trägt, hat sie bei Waite den Zahlenwert 11. Die Karte „Die Kraft“ trägt bei Waite dagegen die Nummer 8 und im Marseille Tarot die Zahl 11.

Heute ist es üblich, dass „Die Welt“ die finale Karte in einem Standard-Tarot bildet. Da im Tarotkartenblatt erstmalig Trumpfkarten in einem Kartenspiel eingeführt worden sind, werden diese 22 Tarot Karten auch bis heute als Trümpfe oder als Trumpfkarten bezeichnet .

Sie sind damit besonders wichtige Wahrsagekarten, so wie die Wortherkunft es bereits erahnen lässt: Denn der Trumpf ist eine sprachliche Vereinfachung des Wortes „Triumph“. Wer im Besitz vieler Tarot Trumpfkarten ist, kann also „trumpfen“ und hat damit auch beim Deuten der Zukunft mit den Tarotkarten zunächst erst einmal alle Vorteile in der Hand.

Die 22 Tarot Trumpfkarten deuten

Folglich beherbergen die Einzelkarten der großen Arkana die Grundlagen jeder Tarot Deutung; auch wenn sich die Trumpf Motive der Großen Arkana von Tarotblatt zu Tarotblatt mal mehr oder weniger voneinander unterscheiden und teilweise auch durch Tiermotive oder andere Bilder dargestellt werden.

Menschen, die professionell Tarotkarten lesen und deuten, sehen in dieser Kartenserie oftmals Lebensthemen und die damit verbundenen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Erkenntnisse eines Menschen versinnbildlicht. Elisabeth Haich, eine ungarische Künstlerin und Autorin, betrachtet sie als die 22 Bewusstseinsstufen des Menschen.

So wird dem ein oder anderen Nicht-Tarotkenner vielleicht etwas verständlicher, dass die Große Arkana-Kartenserie vor allem die symbolhafte Darstellung subjektiver Erlebnisse und Entwicklungen in den Vordergrund ihrer Bildelemente rücken und auch aus dieser Perspektive heraus von Tarotkartenlegern interpretiert werden.

Kleine Arkana: Bedeutung und Aufbau

Etwas anders gestaltet sich dahingegen die Kartenserie Kleine Arkana. Im Standard-Tarot umfasst sie 56 Einzelkarten, die wiederum in 4 Kartengruppen mit jeweils 14 Bildmotiven unterteilt werden können. Eine Kartengruppe setzt sich dabei aus 10 Zahlenkarten (Ass (=1) bis 10) und 4 Bildkarten (oftmals auch Hofkarten genannt) zusammen.

Aber auch hier weichen einige Tarotdecks von dieser Aufteilung ab und nummerieren beispielsweise alle Kleine Arkana-Karten durch oder verzichten auf die farbliche Unterscheidung der einzelnen Gruppen. Darüber hinaus ist es jedoch üblich, dass jede Serie der kleinen Arkana mit ihren jeweiligen Symbolen ein Element aus der Vier-Elemente-Lehre versinnbildlicht.

Konkret bedeutet dies, dass das Element Luft durch die Schwerter-Serie dargestellt wird. Das Element Feuer findet sich in der Stäbe-Serie und das Element Wasser in der Kelche-Serie wieder. Und schließlich wird das Element Erde in der Münzen-Serie bildlich aufgegriffen. Die französische Deutungstradition weicht jedoch von dieser Zuordnung an, sodass den Stäben dort das Element Erde, den Schwertern das Feuer und den Münzen die Luft zugeteilt wird.

Das Farbprinzip des kleinen Arkanums

Wer mit Kartenspielen etwas vertraut ist, dem wird schnell auffallen, dass die 4 Tarot Farben keine unbekannten Spielkartenfarben sind:

Tarot Farbserien
Spielkartenfarbe
Spielkartenfarbe
Stäbe:
Kreuz
Eichel
Kelche:
Herz
Herz
Schwerter:
Pik
Blatt
Münzen:
Karo
Schelle

Das Farbprinzip der Tarotkarten kann dabei durchaus vor dem Hintergrund der spätmittelalterlichen Ständeordnung gelesen werden. Die Schwerter wären demnach das Symbol für den Adel, die (Mess)Kelche würden dem Klerus zugeordnet werden, die Münzen den Kaufleuten und die Stäbe (Knüppel) den Bauern. Andere Deutungsansätze erkennen in den vier Farben des Tarots dagegen eher rituelle Gegenstände und verordnen den Ursprung der Farbserien nach Indien oder in den arabischen Kulturraum.

Die Zahlenkarten werden sehr häufig rein numerologisch gedeutet bzw. kabbalistisch interpretiert, indem die jeweilige Kartenzahl mit dem jeweiligen Kartensymbol bzw. dem entsprechenden Element in Verbindung gebracht wird. Das heißt, wird die Karte „Vier Kelche“ gezogen, steht die Tarot Kombination aus Kelche / Wasser und die Bedeutung der Zahl 4 als Deutungsgrundlage im Raum.

Dieser Deutungsansatz wird besonders plausibel, wenn man sich historische Tarotkarten anschaut. Denn im Gegensatz zum Waite-Tarot weisen die Darstellungen älterer Tarotkarten keine erzählenden Bildsequenzen auf, sondern zeigen dem Namen entsprechend nur drei Stäbe, fünf Schwerter oder eben acht Kelche.

Dagegen sind die 16 Hofkarten (4 Buben, 4 Ritter, 4 Königinnen, 4 Könige) aus der Farbkarten-Serie sehr häufig die schwierigsten Tarotkarten für Anfänger, wenn eine präzise Tarotdeutung auf symbolischer Ebene angestrebt wird.

Die 56 Tarot Farbkarten deuten

Denn unter Tarotisten gibt es sehr unterschiedliche und teilweise widersprüchliche Wege, diese Hofkarten einzeln oder in Kombination mit anderen Karten zu deuten.

Das betrifft einerseits die Rollen, die ihnen zuteil werden. So werden die Hofkarten nicht selten als konkrete Personen aus dem Umfeld des Fragestellers gedeutet (Traummann / Traumfrau) oder als Versinnbildlichung von Chancen und Prinzipien angesehen. Auch kann es vorkommen, dass Könige und Königinnen als Personen gedeutet werden, Ritter und Buben dagegen nicht.

Andererseits gibt es auch Uneinigkeit bzgl. der Funktion der Geschlechter in den Tarotkarten. Steht der König wirklich immer für eine männliche Person oder lässt sich vielmehr lediglich ein vermeintlich „männliches“ Prinzip erkennen? Wie so oft, gibt es keine eindeutige Antwort, wie sich die Symbolik hier richtig deuten lässt.

Für viele Tarotisten liegt es auch in der Natur der Tarotkarten, dass sich diese nicht immer klar erfassen lassen oder sich die jeweilige Aussage an bestimmten Positionen im Legesystem ändern kann. Letztendlich entscheidet immer der Einzelfall über die korrekte Deutung.

So kann es z. B. durchaus stimmig sein, dass der Ritter bei einer Legung an der Kartenposition 3 für eine Person aus dem Umfeld des Fragestellers steht, aber an einer anderen Position nur eine in den umliegenden Tarotkarten ersichtliche Entwicklung verstärkt oder sogar für die fragende Person selbst steht.

Der Unterschied zwischen kleiner Arkana und großer Arkana

Wer sich noch nie intensiver mit den Tarotkarten auseinandergesetzt hat, wird sich schnell fragen: Warum heißt die größere Tarotserie Kleine Arkana und die kleinere Tarotgruppe Große Arkana? Die Antwort darauf erschließt sich, wenn man die Quintessenz der beiden Tarotgruppen begriffen hat. Schnell ersichtlich ist, dass die beiden Gruppen vollkommen verschieden sind, aber dennoch eine Einheit bilden. Wie kann das sein?

Tarot begreifen: Was passiert und wie wird es aufgefasst?

Während die Tarotkarten der großen Arkana Sinnbilder in den Mittelpunkt rücken, die sich als innere Entwicklungsschritte begreifen lassen, konzentrieren sich die Bildelemente der Kleinen Arkana vor allem auf die vier Werkzeuge Stäbe, Schwerter, Kelche und Münzen.

Folglich kann das Gesamtbild der Kleinen Arkana als Wirkungsumfeld dessen erschlossen werden, WIE etwas subjektiv erlebt wird (Große Arkana). Oder anders ausgedrückt: Die Tarotkarten der Kleinen Arkana verdeutlichen, WAS außerhalb unserer Selbst wirkt oder passiert.

Und da diese Ereignisse oft objektiver Natur sind, liegt es an dem Menschen und seiner Einstellung dazu, wie er damit umgeht. Wie reagieren wir, wenn unsere Wünsche nicht wahr werden? Wie agieren wir in Zeiten voller Glückseligkeit? Wir können die kosmischen Gegebenheiten nicht ändern, aber wir können eben beeinflussen, WIE wir darauf reagieren und damit umgehen. Können wir in dem Negativen auch das Positive erkennen?

Und so erklärt sich schließlich auch, warum die kleinere Serie für eine präzise Tarotlegung die größere Bedeutung einnimmt und als große Arkana bezeichnet wird.

8 bekannte Tarotdecks und Tarotkarten Arten

Die Vielzahl der heute erhältlichen Tarotdecks ist immens. Nicht zuletzt aufgrund der langen Tradition des Tarots, existieren heute zahlreiche, in Motiven und Reihenfolge teilweise stark variierende Formen. Von der Entstehung des ersten Blatts bis hin zu den heutigen Varianten, die durch ihre teils ausgefallenen Motive auch Freunde der moderneren Gestaltung anspricht, war es also ein langer Weg.

Großen Einfluss auf das heutige Tarotkartenbild wird den drei Mitgliedern des 1988 gegründeten Ordens „Hermetic Order of the Golden Dawn“ nachgesagt. Diese Gruppe erschuf die bis heute populärsten Tarot-Blätter: Die Waite Tarotkarten und die Crowley Tarotkarten.

1. Visconti Tarot

Das älteste Tarotdeck der Welt ist das so genannte Visconti Sforza Tarot oder Visconti-Tarot, das wohl in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Mailand entstand. Höchstwahrscheinlich wurde dieses Deck für die Herzogsfamilien Visconti und Sforza gemalt. Dafür spricht, dass die Visconti Tarotkarten teilweise mit Blattgold verziert und sehr elegant von Hand gestaltet sind. Diese Tarot Variante enthielt jedoch noch nicht alle Karten, die heutzutage in einem Deck zu finden sind.

Außerdem trugen einige der Visconti-Karten Motive der altgriechischen Mythologie und haben daher mit den heute gängigen Tarot Bebilderungen nicht viel gemein. Die Visconti Tarotkarten sind weder mit einer Bezeichnung deklariert, noch sind die einzelnen Visconti Tarot Motive nummeriert. Dennoch kann dieses Blatt als ein Tarotvorläufer angesehen werden. 300 dieser elegant gestalteten Visconti Tarot Karten sind der Nachwelt bis heute aus verschiedenen Kartenspielen erhalten geblieben.

2. Marseille Tarot

Das sogenannte Tarot de Marseille stammt ebenfalls höchstwahrscheinlich aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und dürfte damit zu den ältesten Tarotkartendecks zählen. Namensgebend für die Marseille Tarotkarten ist die Stadt Marseille in Südfrankreich, wo zur damaligen Zeit viele Kartendecks produziert worden sind. In der heute erhältlichen Form existiert dieses Blatt allerdings erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts.

Die Motive der Marseille Tarotkarten gehen auf alte Holzstiche zurück und wirken mit nur 4 Farben recht einfach und altmodisch. Doch lässt sich diese einfache Farbgebung auch auf die vier Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde) zurückführen, die bis heute eine wichtige Rolle spielen. Denn die Elemente finden ihre jeweilige Entsprechung in der Serie der Stäbe (Feuer), der Kelche (Wasser), der Schwerter (Luft) und der Münzen (Erde), d. h. im kleinen Arkanum.

3. Wirth Tarot

Das 1889 erstmals erschienene Wirth-Tarot bzw. Oswald Wirth Tarot nahm sich das Marseille-Tarot zum Vorbild. Sein Schöpfer, Oswald Wirth (1860-1943), fügte den Motiven zusätzlich Symbole aus dem Kabbalismus sowie anderen Bereichen der Esoterik bei. Die Wirth Tarotkarten bestehen jedoch nur aus den 22 Karten der großen Arkana. Die Motive der kleinen Arkana wurden erst später hinzugefügt und dem Tarot-Stil von Wirth angepasst. Zudem gilt es als das erste spirituelle Tarotdeck, welchem hebräische Buchstaben zugeordnet sind.

4. Waite Tarot

Dem berühmten Orden „Hermetic Order of the Golden Dawn“ (zu deutsch: „Hermetischer Orden der goldenen Morgendämmerung“) ist es zu verdanken, dass das Tarot im 19. Jahrhundert in okkultistischen Gesellschaften zu einem angesehenen Instrument der Selbsterkenntnis wurde. Nur dadurch konnte es wohl bis in unsere Zeit überdauern.

Das sicherlich bekannteste und auch bei astrozeit24 am häufigsten verwendete Wahrsage-Deck, das Rider Waite Tarot, stammt auch aus der Feder zweier Mitglieder des „Golden Dawn“: Arthur Edward White in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Pamela Colman Smith. Die Waite Tarotkarten wurden im Jahre 1910 erstmals veröffentlicht. Die Bezeichnung „Rider“ ist jedoch dem Namen des Verlegers geschuldet.

5. Crowley Tarot

Ein späteres Blatt, das Aleister-Crowley-Tarot (oder auch Crowley Thoth Tarot), entstand einige Jahrzehnte danach und erfreut sich fast ebenso reger Beliebtheit, wie das Rider-Waite-Tarot. Dass dem Urheber, Aleister Crowley, nachgesagt wurde ein Schwarzmagier zu sein, passte gut zu der damals vorherrschenden Meinung, Tarot sei generell Teufelswerk. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind die Crowley Tarotkarten bis heute sehr beliebt.

Die Motive orientieren sich teils an religiösen Abbildungen aus dem alten Ägypten und werden oft als sehr hübsch empfunden. Die Darstellungsform sowie die Reichhaltigkeit der verwendeten Symbole könnten eine Erklärung dafür sein, warum dieses Deck bis heute beim Kartenlegen so oft verwendet wird.

6. Zen Tarot

Zudem gibt es andere Karten-Blätter, die zwar auch mit Tarot bezeichnet werden, bei denen die Einzelkarten aber nicht dieselben Namen tragen. Die Grundbedeutung und die Unterteilungen, wie die Aufteilung in die großen und kleinen Arkana sind meist aber auch hier enthalten.

Das sogenannte Osho Zen Tarot (oder auch Zen Tarot oder Osho Taro) ist beispielsweise ein solcher Vertreter, dessen Karten Titel wie „Durchbruch“ oder „Mut“ tragen. Genauso wie beim „normalen“ Tarot, wird aber auch hier mit der großen Arkana die spirituelle Reise des Menschen durch archetypische Symbole und Thematiken dargestellt.

Das kleine Arkanum wird beim Zen Tarot jedoch nicht durch die Serie der Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen, sondern durch verschiedene Farben symbolisiert. So steht die Farbe Rot bei den Osho Zen Tarotkarten für die Feuer-Serie (Stäbe), Blau für die Wasser-Serie (Kelche) sowie die Farbe Grau für die Luft-Serie (Schwerter). Bunt steht für die Erd-Serie, die in anderen Decks durch die Münzen abgebildet werden.

7. Avalon Tarot

Anna-Marie Ferguson lebt in ihrem Avalon Tarot ihre Faszination für die Sage um König Arthur und die Insel Avalon aus und verbindet diese mit ihrem Tarotwissen. Zwar sind Fergusons Avalon Tarotkarten mit Szenen aus der Arthur Sage ansprechend bebildert. Die traditionelle Tarot Kartenbezeichnung bleibt jedoch weitestgehend bestehen. Lediglich „Der Gehörnte“, „Die Priesterin“ und „Das Universum“ dürften dem ein oder anderen Tarotfreund zunächst fremd erscheinen. Sie entpuppen sich aber schnell als „Der Teufel“, „Die Hohepriesterin“ und „Die Welt“.

Zusätzlich besitzt jede Karte im Avalon Tarot einen Untertitel, die dem Betrachter zu verstehen geben, welche Figuren der Artussage dort jeweils abgebildet sind. So wird „Der Narr“ beispielsweise zu Parzival, „Der Magier“ zu Merlin und „Das Gericht“ zu Avalon. Die Symbole der Kleinen Arkana hat Ferguson u. a. durch Speere und Schilde ersetzt. Das tut der Wirkung dieses liebevoll gestalteten Tarotsystems jedoch keinerlei Abbruch.

8. Traumzeit Tarot

Das Traumzeit-Tarot ist ein deutsches Deck, welches 2007 entstand und von Stefan Beckhusen geschaffen worden ist. Wie der Name es bereits vermuten lässt, werden hier klassische Tarot-Elemente eng mit Traumsymboliken verwoben. So gliedern sich die über mehrere Jahre entstandenen 78 Motivkarten zwar in eine Kleine Arkana und in eine Große Arkana, sie weichen aber bewusst von der Bildsprache traditioneller Decks zugunster einer einfachen, intuitiv verständlichen Symbolsprache ab. Deswegen können die Traumzeit Tarotkarten auch von unerfahrenen Kartenlegern problemlos gelegt und intuitiv erfasst werden.

Was lässt sich über die Tarotkarten abfragen?

Prinzipiell lässt sich mit dem Tarot jede Frage klären. Solange sie ernst gemeint ist und der Fragesteller bereit ist, die Antwort zu hören.

  1. Mit dem Tarot eine Entwicklung herausfinden
  2. Mit dem Tarot einen aktuellen Stand erfragen
  3. Mit dem Tarot zukünftige Perspektiven abfragen
  4. Mit dem Tarot Ursachen und Hintergründe erforschen
  5. Mit dem Tarot eine Entscheidung ausloten
  6. Mit dem Tarot etwas über sich erfahren
  7. Mit dem Tarot einen Rat einholen

Am Telefon Tarotkarten legen lassen

Ihre Tarot Kartenlegerin analysiert die einzelnen Kartensymbole und interpretiert für Sie telefonisch deren Bedeutung und Aussage für Ihre Zukunft. Aus den Legeergebnissen leitet sie treffsicher Ihre persönlichen zukünftigen Tendenzen ab und sagt Ihnen so die Zukunft voraus. Ihre offenen Tarot Fragen an die Zukunft werden von unseren geprüften Tarotkartenlegerinnen schnell und ohne Umschweife beantwortet.

Beim Online Tarotkarten legen oder telefonischem Tarotkarten ziehen werden die Bildkarten von unseren Tarot Experten einzeln interpretiert. So kann Ihnen eine Tarotkartenlegerin Ihrer Wahl immer eine Bedeutung und Aussage zu Ihrer Fragestellung gegeben. Aus diesen Ergebnissen lassen sich zukünftige Tendenzen ableiten, das sogenannte Tarotorakel entsteht. Ihre Zukunft wird sichtbar und offene Fragen können treffsicher durch die Tarotkarten beantwortet werden.

10 Effektive Fragestellungen für eine Tarotkarten-Legung

1. Wie kann ich meine Beziehung zu ... verbessern?
2. Was kann ich aus der Vergangenheit lernen?
3. Wie kann ich den Übergang von ... zu ... schaffen?
4. Welche Lüge kann ich nicht sehen?
5. Was soll ich in der Angelegenheit mit ... tun?
6. Welche Vor- und Nachteile hat die Entscheidung ... ?
7. Was hält mich zurück, ... zu tun?
8. Was möchte die Zukunft mir sagen?
9. Warum ist ... passiert?
10. Worauf sollte ich meinen Fokus setzen?

Zu den Beratern

Liebestarot 2019: Tarotkarten legen für die Liebe

Wer sich ganz bewusst und intensiv mit seinen Liebeszielen und Liebeswünschen auseinandersetzen möchte, kann dem Glück in der Liebe mithilfe des Tarots näherkommen. Ganz gleich, welchen Beziehungsstatus man aktuell hat. Denn die Tarotkarten eignen sich sowohl für Singles als auch für Paare und Unentschlossene. Um sich im Tarot mit der Liebe auseinanderzusetzen, bedarf es jedoch grundsätzlich der Arbeit an sich selbst. Erst dann können sich die Tarotkarten als Glücks-Navigator völlig frei entfalten und interessante Partneraspekte aufzeigen oder Liebesfragen beantworten, die man sich selbst nicht beantworten kann.

Tarot Liebesfragen
  • Was kann ich tun, um den richtigen Partner zu finden?
  • Wie kann ich meine Beziehung verbessern?
  • Wie komme ich am besten über diese Trennung hinweg?
  • Was muss ich über diese Partnerschaft wissen?
  • Wie kann ich negative Liebesmuster durchbrechen?
  • Wie sieht die Zukunft für mich und diesen Mann aus?
  • Was passiert, wenn ich zu meinem Ex zurückgehe?

Tarotkarten aus dem Liebestarot ziehen

Auch Ihre ganz persönlichen Liebes-Chancen lassen sich beim Tarotkarten legen präzise erörtern. Im Bedarfsfall lassen sich durch das Ziehen einer oder mehrerer Tarot Liebeskarten konkrete Antworten auf Ihre ganz persönliche Liebesfrage finden. So finden Sie schnell heraus, ob Ihre Liebesbemühungen vergeblich sind oder ob Sie aktuell gute Chancen haben, eine neue feste Partnerschaft einzugehen. Oder Sie können erörtern, warum es in Ihrem Liebesleben aktuell kriselt und ob Sie an der Beziehung festhalten sollten.

Auch kann das Tarot Orakel eine Karte zum Vorschein bringen, die Sie davor schützen soll, in der Liebe erneut enttäuscht zu werden oder das Tarot der Liebe ermutigt Sie dazu, mehr Geduld walten zu lassen. Um Ihr Tarot Liebesbarometer zu bestimmen, bieten sich generell diverse Legetechniken an. Einige sind aufwendiger, andere weniger zeitintensiv. Vier der beliebtesten Tarot Legemethoden, um im Liebestarot Liebesfragen offen und ehrlich zu beantworten, werden in den nächsten Absätzen kurz dargestellt.

Das Beziehungsspiel

Beziehungstarot: Für alle, die wissen wollen, wo ihre Partnerschaft aktuell steht, bringt das Legesystem Beziehungsspiel wichtige emotionale Erkenntnisse zu tage. Denn mithilfe dieser Legetechnik ist es möglich herauszufinden, wie sich jeder Partner in der aktuellen Beziehung fühlt. Es lässt sich also beim Auslegen der Tarotkarten darstellen, welche Sehnsüchte einen selbst oder den Partner antreiben und wovor sich der andere bzw. man sich selbst am meisten fürchtet.

Das hilft sich und den Partner besser zu verstehen und die oftmals festgefahrenen Dynamiken in der Partnerschaft zu begreifen: Warum ist mein Partner nach einem Streit nicht bereit den ersten Schritt zu machen? Wieso bin ich so oft eifersüchtig? Auch lassen sich mit dem Tarot Beziehungsspiel emotionale Fassaden in Liebesbeziehungen aufdecken.

Das Liebesglück

Mit dem Legesystem Liebesglück lässen sich mithilfe von 9 Tarotkarten alle trennenden und verbindenden Elemente in einer Partnerschaft ausfindig machen. Dabei wird die neunte Karte zunächst verdeckt ausgelegt und erst aufgedeckt, nachdem alle anderen 8 Karten gedeutet sind. Sie steht für die Stärke des Liebessegens, der auf der Beziehung liegt. Die Legetechnik eignet sich besonders für Menschen, denen es darum geht, viele Aspekte ihrer Liebesbeziehung offen zu legen und näher zu beleuchten.

Das Partnerspiel

Partner-Tarot: Immer wenn es Redebedarf in einer bestehenden Beziehung gibt, ist es angebracht, dass Partnerspiel zu legen. Ein besonderes Merkmal dieses Legesystems ist, dass hier beide Partner während der Legung anwesend sind und nacheinander jeweils 3 Karten selbst auslegen. Aus diesem Legemuster ergibt sich dann jeweils ein Ratschlag für jeden Partner und eine gemeinsame Aufgabe an das Paar. Fragen, die mit dem Tarot Partnerspiel geklärt werden können, sind: „Wie steht es um unsere Beziehung?“ bzw. „Wie stehe ich / wie stehst du zu unserer Beziehung?“

Das Liebesorakel

„Liebt er mich oder liebt er mich nicht?“ Wer wissen möchte, wie aufrichtig die Gefühlsäußerungen des anderen sind, kann dies anhand dieses Legesystems überprüfen. Beim Liebesorakel werden 4 Einzelkarten ausgelegt, die letztendlich zeigen, wie der andere wirklich zu einem steht. Dabei beinhaltet die letzte ausgelegte Karte einen Rat an den Fragesteller, der zeigt, was nun am besten zu tun ist bzw. nicht zu tun ist.

Tarotkarten befragen: Warum lassen sich im Tarot Antworten finden?

Die Beantwortung einer Frage durch das Legen einer Tarotkarte unterscheidet sich in zweierlei Hinsicht. Zum einen gibt es die esoterisch-spirituelle Erklärung und zum anderen den psychologischen Erklärungsansatz. Beide sind sich zumindest darin einig, dass eine gewisse Parallele zwischen dem besteht, was die Karten zeigen und dem, was real existiert.

Des Weiteren ist allen Ansätzen gemein, dass sie das Tarot als Möglichkeit nutzen, zu tieferem Wissen über eine Problemstellung oder eine Sache zu gelangen.

Wie funktionieren Tarotkarten?
Psychologischer Erklärungsansatz

Die psychologische Tarot Erklärung geht davon aus, dass dem Fragesteller durch eine Tarot Legung unbewusste Gefühle, emotionale Zusammenhänge und persönliche Eigenschaften deutlich werden. Einfach gesagt, kann man das Kartenlegen mit den Tarotkarten als Möglichkeit verstehen, sich selbst einen Spiegel vorzuhalten. Demnach bildet das Tarot-Blatt an sich alle Möglichkeiten menschlicher Erfahrung vollständig ab. In dieser Deutungsform findet das Tarot manchmal auch in der Psychotherapie Verwendung.

Die psychologische Erklärung umfasst dabei ein komplettes Deck, welches zwei (großes und kleines Arkanum) oder drei (großes Arkanum, Hofkarten und Zahlenkarten) Systeme enthält, die die möglichen Erfahrungen des menschlichen Lebens vollständig abbilden.

Wie funktioniert Tarot?
Spiritueller Erklärungsansatz

Die esoterisch-spirituelle Erklärung ist weit verbreitet und besagt, dass zwischen den Kartenbildern und dem, was real existiert ein wissenschaftlich nicht erklärbarer Zusammenhang besteht. So bilden die Karten nicht nur die Realität und ihre verborgenen Zusammenhänge in Vergangenheit und Gegenwart ab.

Sondern auch zukünftige Ereignisse und Tendenzen werden sichtbar, da durch die Tarotkartenlegung eine Verbindung zur spirituellen Welt hergestellt wird. Daher dienen die Tarotkarten vielen Anwendern als Orakel. So kann man das Tarot als ein Guckloch in die geistige Welt betrachten, durch das dem Fragesteller essentielle Einblicke in spirituelle Zusammenhänge gewährt werden.

Wo geraten die Aussagen der Tarotkarten an ihre Grenzen?

Wie bereits erwähnt, kann man die Tarotkarten zu allem befragen, was einem wichtig ist. Folglich können Sie das Tarot zur Gesundheit befragen, sich mit dem Tarot berufliche Entwicklungen zeigen lassen oder das Tarot über Ihre Liebeszukunft ausfragen. Wurde Ihre Tarotfrage vorbehaltlos und offen gestellt, werden Sie darauf garantiert eine schlüssige Antwort erhalten.

Problematischer gestaltet sich eine Tarot Legung immer dann:

  • wenn die Karten zu oft befragt werden
  • wenn die Erwartungshaltung zu hoch ist
  • wenn sich Aussagen widersprechen
  • wenn der Deutungshorizont des Legers zu klein ist
  • wenn der Fragesteller mit der Antwort unzufrieden ist
  • wenn Wünsche in die Karten hineininterpretiert werden
"Tarot ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr."
Hajo Banzhaf

Das Tarotdeck dient dem Fragesteller keineswegs dazu, ihm eine Lösung, einen Rat oder eine Antwort auf dem Silbertablett zu servieren. Die ausgelegten Motive können niemandem die Entscheidung oder das eigene Handeln abnehmen. Auch kann dieses Vorgehen keine medizinischen Diagnosen ersetzen, konkrete Namen einer Person verraten oder die Lottozahlen vorhersagen. Eine aufgedeckte Kartenreihe kann aber Konsequenzen aufzeigen, die eigene Bewusstwerdung fördern und so beispielsweise zur Entscheidungsfindung beitragen.

10 typische Tarotkarten Legesysteme kurz erklärt

So viele unterschiedliche Decks beim Tarot existieren, so viele und mehr unterschiedliche Legearten gibt es wohl auch. Da verliert man nicht nur als Anfänger schon mal den Überblick. Unsere Berater mit Tarot-Fähigkeiten beherrschen aber die gängigen Legesysteme und Tarot-Decks und können dank ihrer Erfahrung auch direkt und individuell auf Sie und Ihre Fragestellung eingehen.

Alle angewendeten Tarotkartensysteme zeigen einen Ausgangs- und Endpunkt des persönlichen Weges an. Die dazwischen liegenden Bildmotive symbolisieren Chancen und Risiken dieses Weges, Umwelteinflüsse sowie bewusste und unbewusste Tendenzen. Viele Namen der Legearten leiten sich von der jeweiligen Legefigur ab, die durch die Tarotkarten abgebildet werden.

1. Die Tageskarte ziehen

Am einfachsten ist es, eine einzelne Tarotkarte als Tageskarte zu ziehen. Die Tarot Tageskarte gibt Auskunft über Chancen, Risiken und allgemeine Tendenzen für den Tagesverlauf. Das Legen der Tageskarte ist beliebt, da man hier schnell Erkenntnis erlangt und sich gut auf die anstehenden Ereignisse des Tages vorbereiten kann.

Tages-Tarotkarten geben Ihnen den Impuls für das Hier und Jetzt, d.h. sie liefern eine Momentaufnahme. Ähnlich ist es bei den Wochen-Tarotkarten, den Monats-Tarotkarten oder den Jahres-Tarotkarten. Bei allen anderen Legesystemen wird mindestens noch eine weitere Karte aufgedeckt, meist werden aber deutlich mehr Tarotkarten für eine aussagekräftige Legung gezogen.

2. Das 3 Karten Orakel

Zum Beispiel können drei Tarotkarten nacheinander gezogen werden. Diese Tarot 3er Legung ermöglicht es zum Beispiel eine Auskunft über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bekommen. Die erste gezogene Tarot Karte blickt zurück auf vergangene Ereignisse, die zweite gezogene Tarot Karte repräsentiert die aktuelle Situation und die dritte gezogene Tarot Karte lässt den Fragesteller schließlich in dessen Zukunft schauen.

3. Das Krisenspiel

Soll mithilfe einer Tarotkarten Legung genauer ergründet werden, wie man sich aus einer persönlichen Krise befreien kann, kann getrost auf das Krisenspiel zurückgegriffen werden. Das Tarot Legesystem Krisenspiel gehört zu den 4er Legungen im Tarot und wird folglich mit 4 Karten gelegt, die auf ihrem jeweiligen Platz jeweils ihre eigene Grundbedeutung einnehmen. Die erste Karte offenbart dem Fragesteller, was gescheitert ist. Die zweite Karte zeigt an, was verschont geblieben ist. Und Karte 3 zeigt den Ausweg an, der schließlich zum Ziel (Karte 4) führt.

4. Das Planspiel

Jeder von uns hat innige Wünsche und Ziele, die er gerne verwirklichen möchte. Mit dem Tarot Planspiel ist es möglich, für sich selbst in Erfahrung zu bringen, wie sich dieses Vorhaben umsetzen lässt. Dafür werden insgesamt 5 Tarotkarten ausgelegt. Diese spiegeln u. a. wider, welch unbewusste Motivation sich hinter diesem Wunsch verbirgt und wieviel Unterstützung oder Widerstand es bei der Umsetzung der Idee aus dem persönlichen Umfeld gibt. Schließlich zeigt die letzte Karte in dieser Tarot 5er Legung an, wie der Plan des Fragestellers gelingen kann.

5. Das Keltische Kreuz

10 Karten werden beim keltischen Kreuz verwendet, welches ein weiteres sehr beliebtes und bekanntes Tarotkarten-Legesystem ist. Beim Tarot-Keltenkreuz liegen die Karten kreuzförmig angeordnet und geben letzten Endes darüber Auskunft, worauf eine Entwicklung hinausläuft und wofür diese gut ist. Oftmals beschränkt sich die Tarotlegerin bei dieser 10er Legung auf die 22 Tarotkarten der Großen Arkana. Darüber hinaus findet dieses Legesystem beim Tarotlegen auch Anwendung, wenn die Bedeutung einer zuvor gelegten Karte unklar geblieben ist.

6. Die Anubiswaage

Zu den weiteren unzähligen bekannten Tarotkarten Legesystemen gehört auch die Anubiswaage. Es bezieht sich in der Namensgebung auf altägyptische, religiöse Überzeugugen, wonach jeder Mensch von dem Seelengeleiter Anubis zum Totengericht geführt wird. Insgesamt werden für das Legesystem Anubiswaage 7 Tarotkarten gezogen. Die erste Karte klärt dabei das Anliegen des Fragestellers. Die letzte Karte fällt dann schließlich das Urteil in dieser Tarot 7er Legung. Sie zeigt an, wie sich die Angelegenheit nach dem derzeitigen Stand final entwickeln wird.

7. Das Narrenspiel

Das Narrenspiel ist einigen Tarotkartenlegern vielleicht auch als Weg des Narren bekannt. Dieses Tarotkarten Legesystem kann in einer kleinen oder in einer großen Variante gelegt werden. Bei der großen Legung werden für das Narrenspiel 13 Tarotkarten gezogen, wobei eine davon die Karte "Der Narr" ist. Sie ist Ausgangspunkt der Deutung und stellt die aktuelle Situation des Fragestellers da.

Alle Tarot Karten, die vor dieser Hauptkarte liegen, repräsentieren die Vergangenheit. Alle Karten nach ihr geben einen Ausblick in alles Kommende. Die 13 Tarot Karten werden für den Weg des Narren in einer Reihe gelegt. Die kleinere Variante legt man entsprechend mit nur 7 Karten.

8. Das kleine Hufeisen

Das kleine Hufeisen ist ein weiteres beliebtes Tarotkarten Legesystem. Hier werden 7 Karten verdeckt ausgelegt und schrittweise umgedreht. Das Auslegeschema dieser Tarot 7er Legung ähnelt dabei dem Buchstaben U bzw. einem Hufeisen. Die ersten 3 aufgedeckten Symbolkarten zeigen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Die vierte Karte beinhaltet einen Rat, die fünfte erörtet Einflüsse aus der Umgebung des Fragestellers und die sechste Karte deutet die Hindernisse an, die auf den Ratsuchenden zukommen können. Und schließlich bringt die siebente Karte das Ergebnis zu tage.

9. Die Jahreslegung

Wer an einer umfangreicheren Tarot Legung interessiert ist, sollte auf die Jahreslegung mit Tarotkarten zurückgreifen. Die bei diesem Tarotkarten Legesystem gezogenen 24 Karten verschaffen dem Fragesteller einen großen Überblick über die nächsten 12 Monate seines Lebens. So lassen sich treffsichere Tarot Aussagen zum Verlauf eines kompletten Jahres machen, die dabei helfen können, sich emotional auf alles Kommende in allen Lebensbereichen vorzubereiten.

10. Die Raunachtslegung

Eine besondere Form der Tarot Jahreslegung bildet die Raunachtslegung, die auf eine alte Tradition zurückgeht. Rauhnächte bzw. Rauchnächte gelten einer Volkssage nach als besonders geheimnisvolle Nächte, sodass sich die Zeit zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar gut für das Befragen eines Kartenorakels eignet. Weil viele Menschen in diesem Zeitraum ihr Los für das neue Jahr ziehen, werden sie manchmal auch als Los-Nächte bezeichnet.

Soll eine Tarot Rauhnachstlegung durchgeführt werden, bietet es sich zum Beispiel am Abend des 25. Dezember an, die erste Tarotkarte zu ziehen. Sie repräsentiert dann den Verlauf des ersten Monats des kommenden Jahres, sprich den Januar. Die zweite Karte wird dann abends am 26. Dezember gezogen und gibt Auskunft über den Februar usw. Auch ist es möglich an jedem Abend dieser 12 Raunächte jeweils 2 Tarotkarten zu ziehen, beispielsweise eine aus der Großen Arkana und eine aus der Kleinen Arkana.

Tarotlegung am Telefon durchführen

Alle von unseren Tarotlegern angewendeten Legesysteme zeigen einen Ausgangs- und einen Endpunkt des Lebensweges des Fragestellers an. Die dazwischen liegenden Karten symbolisieren Chancen und Risiken dieses Weges, Einflüsse des Umfeldes sowie bewusste und unbewusste Tendenzen.

Die Tarotkarten werden dabei für sich und in Bezug auf ihren Platz im jeweiligen Legesystem interpretiert. So werden nicht nur die einzelnen Bedeutungen für Sie und Ihre Fragestellung erkennbar. Beim telefonischen Kartenlegen mit Tarot erfahren Sie auch, welche Stellung jede einzelne Wahrsagekarte innerhalb des Systems hat und in welcher Beziehung sie zu den übrigen Karten steht. So wird jede Problematik von allen Seiten beleuchtet und für Sie klar und verständlich formuliert.

Welche Tarotkarten repräsentieren meine Persönlichkeit?

Wer durch die Tarotkarten mehr über sich selbst erfahren möchte, kann über die persönlichen Karten noch weitaus mehr über sein tiefstes Innerstes in Erfahrung bringen und sein Bewusstsein öffnen.

Im Tarot die persönlichen Karten herausfinden

Das Legen der persönlichen Tarotkarten wird auf Aleister Crowley zurückgeführt. Er soll die Tarotlegungen mit persönlichen Karten im 20. Jahrhundert eingeführt haben. Die Gruppe der persönlichen Karten setzt sich aus dabei aus der Persönlichkeitskarte, der Wesenskarte und der Wachstumskarte zusammen.

Generell besteht die Grundaussage der Persönlichkeitskarte darin Ihnen aufzuzeigen, wie Sie auf Ihr Umfeld wirken. Das eröffnet Ihnen die Möglichkeit zu erfahren, wie Sie von anderen Menschen wahrgenommen werden. Gleichzeitig können Sie überprüfen, inwiefern Ihre Selbstwahrnehmung mit Ihrer Außenwahrnehmung übereinstimmt. Ihre Persönlichkeitskarte befindet sich immer unter den 22 Karten des Großen Arkanums.

Die Berechnung der Persönlichkeitskarte basiert auf Rechenschritten, die vielen auch aus der Numerologie bekannt sein dürften.

So lässt sich Ihre Tarot Persönlichkeitskarte berechnen

  1. Addieren Sie Tag, Monat und Jahr Ihres Geburtsdatums.
  2. Bilden Sie anschließend die Quersumme dieser Zahl.
  3. Ist das Ergebnis kleiner als oder gleich 22? Sie haben Ihre Persönlichkeitskarte gefunden! Suchen Sie die nummerierte Trumpfkarte, die mit Ihrer errechneten Zahl übereinstimmt. Aber Achtung! Lautet das Ergebnis 22? Dann ist der Narr als die 22. Karte Ihre Persönlichkeitskarte, auch wenn der offizielle Zahlenwert dieser Karte Null ist.
  4. Ist das Ergebnis höher als 22? Bilden Sie erneut die Quersumme.
  5. Suchen Sie die nummerierte Trumpfkarte, deren Zahlenwert mit Ihrer errechneten Zahl übereinstimmt.
  6. Lesen Sie die dazugehörige Tarot Hauptbedeutung.

Beispiel-Rechnung: Ihre Tarot Persönlichkeitskarte

Geburtsdatum 09.03.1973.
Grundrechnung: 9 + 3 + 1973 = 1985
Quersumme 1: => 1 + 9 + 8 + 5 = 23 (höher als 22)
Quersumme 2: => 2 + 3 = 5
Tarotkarte 5, Der Hierophant, ist Ihre Persönlichkeitskarte im Rider-Waite Tarot.

Die eigene Tarot Wesenskarte finden

Tarotleger bestimmen die Wesenskarte unter der Annahme, dass diese immer nur einstellig sein kann und es demzufolge nur 9 Wesenskarten im Tarotkartendeck gibt. Die Wesenskarte offenbart, welche Lebensaufgaben sich dem Fragesteller stellen, wo seine Talente liegen und woraus er Kraft und Energie schöpft. Sprich: Ihre Wesenskarte offenbart, wofür Ihr Herz schlägt und wie Sie emotional beschaffen sind. So können Sie Ihrer Wesensnatur ein ganzes Stück näher kommen. Manchmal wird die Wesenskarte auch Seelenkarte genannt (engl. „soul card“).

So lässt sich Ihre Tarot Wesenskarte berechnen

  1. Berechnen Sie Ihre Persönlichkeitskarte.
  2. Ist die Zahl Ihrer Persönlichkeitskarte kleiner als als 9? Sie haben Ihre Wesenskarte gefunden! Ihre Wesenskarte ist identisch mit Ihrer Persönlichkeitskarte.
  3. Ist die Zahl Ihrer PersönlichkeitsKarte höher als 9? Bilden Sie anschließend die Quersumme dieser Zahl.
  4. Suchen Sie die nummerierte Trumpfkarte, deren Zahlenwert mit Ihrer errechneten Zahl übereinstimmt.
  5. Lesen Sie die dazugehörige Tarot Grundbedeutung.

Beispiel-Rechnung: Ihre Tarot Wesenskarte

Persönlichkeitskarte: Die Gerechtigkeit; 11 (höher als 9)
Quersumme: => 1 + 1 = 2
Tarot Trumpf 2, Die Hohepriesterin, ist Ihre Wesenskarte im Rider-Waite Tarot.

Die persönliche Wachstumskarte im Tarot finden

Wer übers Tarot einen ganz speziellen Jahresausblick erhalten möchte, kann neben der Jahreslegung auch auf die Wachstumskarte zurückgreifen und so herausfinden, welche Gelegenheiten und Glücksmomente sich 2019 für ihn ganz persönlich ergeben. Wie der Name es bereits vermuten lässt, zeigt Ihnen Ihre Wachstumskarte also an, an welchen Herausforderungen Sie 2019 emotional wachsen können. Die Wachstumskarte ist immer von einem Geburtstag bis zum nächsten gültig.

So lässt sich Ihre Tarot Wachstumskarte berechnen

  1. Addieren Sie Tag und Monat Ihres Geburtsdatums mit der aktuellen Jahreszahl.
  2. Bilden Sie anschließend die Quersumme dieser Zahl.
  3. Ist das Ergebnis kleiner als oder gleich 22? Sie haben Ihre Wachstumskarte gefunden! Suchen Sie die nummerierte Trumpfkarte, die mit Ihrer errechneten Zahl übereinstimmt. Aber Achtung! Lautet das Ergebnis 22? Dann ist der Narr als die 22. Karte Ihre Wachstumskarte, auch wenn der offizielle Zahlenwert dieser Karte Null ist.
  4. Ist das Ergebnis höher als 22? Bilden Sie erneut die Quersumme.
  5. Suchen Sie die nummerierte Trumpfkarte, deren Zahlenwert mit Ihrer errechneten Zahl übereinstimmt.
  6. Lesen Sie die dazugehörige Tarot Hauptbedeutung.

Beispiel-Rechnung: Ihre Tarot Wachstumskarte

Geburtstag + Geburtsmonat: 15.11.
Aktuelles Jahr: 2019
Grundrechnung: 15 + 11 + 2019 = 2045
Quersumme 1: => 2 + 0 + 4 + 5 = 11
Tarot 11, Die Gerechtigkeit, ist Ihre Wachstumskarte im Rider-Waite Tarot.

Wie lassen sich umgekehrte Tarotkarten deuten?

Wenn während einer Legung Tarotkarten auf dem Kopf stehend erscheinen, werden diese von vielen Tarotkartenlegern anders interpretiert als wenn die Karten richtig herum aufgedeckt werden. Grundsätzlich gibt es 3 Deutungsmöglichkeiten, wenn Tarot Karten umgekehrt gelegt werden:

  1. Die Tarot-Kartenlegerin ignoriert diese umgekehrte Karte und dreht sie vor dem Deuten richtig herum.
  2. Die Tarot-Kartenlegerin erkennt in den umgekehrten Kartenmotiven ein Hindernis oder einen Widerspruch, der die Grundthematik der Karten betrifft.
  3. Die Tarot-Kartenlegerin deutet die umgekehrt liegenden Tarotkarten überwiegend negativ.

Wann tritt etwas ein? Mit Tarotkarten Zeiträume erfragen

Wer mit dem Tarot Zeiträume herausfinden möchte, besitzt grundsätzlich erst einmal zwei Möglichkeiten zeitliche Aspekte über die Tarotkarten zu erfragen. Entweder wird der zeitliche Aspekt bereits in die Fragestellung mit eingebunden: Wie wird meine 6 monatige Probezeit verlaufen? Oder er ergibt sich aus den gelegten Karten, ohne dass eine konkrete Zeitspanne in der Frage mitschwingt.

Entscheidet sich der Fragesteller für die zweite Variante, erhält er damit regulär eine Tarotvorhersage für die nächsten 3 bis 6 Monate. Nicht selten verlängert sich dieser Zeitraum jedoch, wenn nach konkreten Entwicklungen gefragt wird, z. B. in der Liebe, im Beruf oder finanzieller Natur. Eine passende Frage dazu könnte beispielsweise so lauten: Wann werde ich eine neue Beziehung eingehen?

Zeitbestimmung im Tarot über Legemethoden

Tarotkarten Zeitbestimmung

Zeitbestimmungen im Tarot können aber auch direkt über bestimmte Legesysteme in Erfahrung gebracht werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Legemethode „Der astrologische Kreis“. Der astrologische Kreis wird gerne gelegt, wenn ein zeitlicher Ablauf seitens des Fragestellers gewünscht wird.

Dabei soll dieses Legemuster einen Einblick in die nächsten 6 Monate geben. Manche Tarotisten stellen mithilfe des astrologischen Kreises aber auch einen Ausblick für 1 Jahr in Aussicht. Und wiederum andere gehen sogar so weit und berechnen die Zeitspannen mit der astrologischen Kreislegung anhand eines eigenen Zeit-Umrechnungssystems.

Bei der zuletzt genannten Variante steht bei den 12 ausgelegten Karten immer die Frage im Raum: Zeigen die Tarotkarten Tage, Wochen, Monate oder Jahre an? Zeigen sich bei den hinterfragten Kartenbildern zeitraffende Tarotkarten, spricht dies für eine Deutung im Tages- oder Wochenrhythmus. Treten dagegen vor allem zeitdehnende Tarotkarten auf, wird „Der astrologische Kreis“ eher in Monaten und Jahren gedeutet.

Im Tarot Zeiten deuten über einzelne Tarotkarten

Soll ein zeitlicher Aspekt mithilfe des Tarots näher beleuchtet werden, richten viele ihr Augenmerk auf die Stabkarten, die Kelchkarten, die Feuerkarten und die Münzkarten. Denn auch diesen Karten schreiben einige Kartenleger zeitliche Merkmale zu, die für eine treffsichere Zeitdeutung mit dem Tarot bedeutend sein können.

Tarotkarte
Zeitspanne
8 Stäbe
zeitverkürzend / 8 Wochen
7 Münzen
zeitverzögernd / 7 Jahre
3 Schwerter
zeitverkürzend / 3 Tage
5 Kelche
zeitverzögernd / 5 Monate

Das verwundert einerseits nicht, denn diese Zahlenkarten bieten wegen ihrer numerischen Abfolge von 1-10 eine gute Grundlage für eine zeitliche Tarot Deutung. Erstens, weil sie die Zahlen in allen vier Serien der Kleinen Arkana immer wieder vorkommen. Zweitens, weil sie in den Augen einiger Tarotexperten eine Entwicklung widerspiegeln und damit indirekte zeitliche Beschreibungen enthalten.

So wird der Zahlenwert 1 bei den Feuerkarten, den Kelchkarten, den Münzkarten und den Stabkarten sehr oft als Auftakt bzw. als Beginn einer Entwicklungslinie gedeutet, die mit der Zahl 10 schließlich vollendet ist. Je höher der Tarotkarten Zahlenwert ist, desto eher kommt das Geschehen also in Gang.

Die numerologische Bedeutung der Tarot-Zahlen

1: Neuanfang, Gelegenheiten
2: Ausgewogenheit/Gegensätze, Wahl
3: Wachstum, anfänglicher Erfolg
4: Stabilität, Pläne, Fundament
5: Konflikte, Verlust, Wiederaufbau
6: Lösungen, Mitgefühl, Harmonie
7: Vertrauen, Reflexion, Weisheit
8: Entwicklung, Veränderung
9: Vollendung, Erfüllung
10: Transformation, Abschluss

Manchmal braucht es aber auch gar keine direkten Zeitangaben, um beim Kartenlegen mit Tarotkarten eine befriedigende Antwort auf Zeitfragen zu finden. Denn nicht selten genug zeigt sich bei Tarot Deutungen, dass Wünsche und Ziele in greifbarer Nähe sind, aber zur Verwirklichung dieser bestimmte Verhaltensweisen oder Bedingungen erfüllt werden müssen.

Auch diese „Wenn..., dann...“-Aussagen können sowohl für einen kurzfristigen Tarot Ausblick als auch für einen langfristigen Tarot Ausblick sehr ertragreich sein und viele hilfreiche Erkenntnisse zu Tage bringen. Ganz speziell, wenn das Tarot Hilfestellung leisten soll, ob ein Entschluss früher gefasst oder vertagt werden sollte.

Natürliche Zeitabfolgen in den Tarotkarten deuten

Die starke Tarotkartensymbolik beherbergt darüber hinaus weitere Andeutungen und Hinweise, die für Fragen nach Zeitangaben aufschlussreich sein können. Werden die Karten der Großen Arkana in ihrer Reihenfolge nacheinander ausgelegt, wird Folgendes ersichtlich: Die 22 Trumpfkarten unterteilen sich in einen Tagesbereich und einen Nachtbereich.

Die erste Hälfte der Tarotkarten kennzeichnet sich also durch eine helle Symbolik, die sich durch die Präsenz des Lichtes bzw. der Sonne hervortut. In der Bildersprache der zweiten Hälfte nimmt dagegen die dunkle Symbolik zu; die Farben Schwarz und Grau treten verstärkt auf und düstere Szenarien zeigen sich.

Einige sehen in diesem natürlichen Zyklus ein Prinzip dargestellt, das sich ebenfalls auf die zeitliche Deutungsebene auswirken kann. So lassen sich mitunter nicht nur Jahreszeiten, Tageszeiten und Nachtzeiten in den Tarotkarten ablesen. Der symbolische Verlauf der Sonne bietet sich mitunter auch an, um Aussagen über den Reifeprozess und den Erkenntnisstand des Fragestellers treffen zu können.

Lichtkarten im Tarot können folglich für einen positiven zeitlichen Verlauf sprechen, bei dem der Fragesteller sich auf einem guten Weg befindet, seine Ziele und Wünsche zu erreichen. Im Gegenzug können Schattenkarten im Tarot auf Umwege, zeitliche Verzögerungen und Stagnationen hinweisen, die dem Fragesteller Geduld abverlangen und dessen Ziele womöglich in weite Ferne rücken lassen.

Gibt es Ortskarten im Tarot?

Wer sich bei einer Tarotbefragung intensiv mit dem Wie und dem Wann eines Ereignisses auseinandersetzt, wird früher oder später auch die Frage geklärt wissen möchten, wo sich etwas ereignen wird. Wo ist der rechte Weg für mich? Wo finde ich die wahre Liebe? Wo kann ich auf Hilfe hoffen? Wohin muss ich gehen, um mein Glück zu finden? Im eigentlichen Sinn gibt es nur zwei Tarotkarten, die auf den ersten Blick als Ortskarten im Tarot aufgefasst werden können: Der Turm und Die Welt.

Bei der erstgenannten Deutungskarte steht ein sicher geglaubter Zufluchtsort aufgrund eines Blitzschlages in Flammen und erweist sich plötzlich als gefährlicher Ort, der 2 Menschen zu Fall bringt. Die zweitgenannte Karte rückt das große Ganze in den Mittelpunkt des Geschehens, d. h. den in sich geschlossenen Lebensbereich, indem sich das gesamte Leben und Dasein eines jeden Menschen abspielt und dessen Wirkungsfeld sich keiner entziehen kann. Zwei interessante Karten für Fragesteller, die wissen möchten, wo sich wesentliche Entwicklungen vollziehen werden bzw. wohin sich etwas zum jetzigen Zeitpunkt entwickelt.

Dennoch wird schon hier ersichtlich, dass das Tarot im Gegensatz zu anderen Orakelkarten keineswegs als ortsbestimmendes Blatt entwickelt worden ist. In den Tarotkarten finden sich keine alltäglichen Schauplätze, die den unmittelbaren Lebensbereich eines Menschen wiedergeben (Arbeitsplatz, Wohnung, Freizeit etc.).

Ortsbestimmende Tarotkarten finden

Tarotkarten sind überwiegend ortsungebunden und illustrieren in erster Linie Schauplätze von größerer und übergeordneter Natur. Man denke zum Beispiel an die machtvollen oder religiösen Wirkungsstätten, die sich leicht mit der Figur des Herrschers oder der Rolle der Hohepriesterin assoziieren lassen. Oder an die Hölle, die sich in der Teufelskarte manifestiert. Es sind also vielmehr Prüfungen, Lehren und Erkenntnisstationen ohne festen Ort, die dieses Wahrsagedeck mit jeder Karte dem Fragesteller preisgibt.

Nichtsdestotrotz lässt sich beim Kartenlegen mit Tarotkarten oftmals doch ein räumlicher Bezug für die Beantwortung einer Fragestellung herstellen. Insbesondere die Neu-Illustration des Blatts im Rider Waite Tarot gibt Tarotlegern neue Möglichkeiten, konkretere Örtlichkeiten bzw. ortsbestimmende Tarotkarten ausfindig zu machen.

So erleichtern die erkennbaren Landschaften in der Kleinen Arkana beispielsweise den Zugang zu einer präzisen Deutung. Und auch der Eremit kann unter gewissen Umständen ganz konkret auf eine abgeschiedene Gegend hinweisen. Ob sich mit den genannten Tarotkarten dann tatsächlich eine räumliche Aussage treffen lässt, entscheidet sich aber letztendlich immer im Einzelfall.

Lassen sich mit hebräischen Buchstaben Tarotkarten entschlüsseln?

Als ein weiterer häufig gewählter Weg, das Tarot umfassend zu deuten, sei an dieser Stelle das hebräische Alphabet erwähnt. Tarotisten bietet es einen interessanten Deutungszugang, der erneut die starke Ausdruckskraft der Tarotmotive und die von ihnen ausgehende Faszination untermauert.

Antoine Court de Gébelin war der erste von vielen weiteren Tarotkundigen, die esoterische Systeme untereinander verknüpften. Ihm ist es zu verdanken, dass die 22 Tarot Trumpfkarten eine Verbindung zu den 22 hebräischen Buchstaben erhalten haben. Hintergrund dieser Verknüpfung war die Idee und Überzeugung, dass die Tarotkarten das Wissen der Ägypter in sich tragen und die 22 Haupttrumpfkarten dem hebräischen Alphabet entsprächen.

Gébelins Zuordnung basiert auf der Beobachtung, dass es zwischen den dargestellen Gegenständen auf den Karten, den Namen der dargestellten Person und der Art und Weise, wie diese Figur abgebildet wird, einen kausalen Zusammenhang gibt. So ähnelt die jeweilige Darstellung der Kartenfigur stark dem hebräischen Buchstaben, mit den die abgebildeten Gegenstände des Kartenmotives jeweils beginnen.

Sind Tarotkarten hebräische Alphabet-Karten?

Der erste hebräische Buchstabe „Alef“ findet sich beispielsweise in dem hebräischen Wort für Magier wieder (Aschaf). Und auch die abgebildeten Gegenstände, wie die Münze (Agorah), der Kelch (Agan) oder der Dolch (Ariran) beginnen ebenfalls mit dem hebräischen Buchstaben „Alef“. Und auch die Magier-Figur selbst besitzt eine Formähnlichkeit zur Schreibweise des Buchstabens „Alef“.

Auch wenn die jeweilige Zuordnung der hebräischen Buchstaben zu den einzelnen Tarotkarten von Tarotgelehrten, wie Papus, Wirth und Crowley, auf unterschiedliche Weise erfolgte, erinntert das Prinzip dabei an sogenannte Alphabet-Lernkarten, die bis heute oft für Schulanfänger eingesetzt werden, um ihnen das Erlernen des Alphabets zu erleichtern. Ist dies ein Zufall oder wurde das wahre Geheimnis der Tarotkarten damit entzaubert? Letzendlich kann diese Frage nach dem derzeitigen Forschungsstand nicht abschließend beantwortet werden.

Fakt ist aber, dass das hebräische Alphabet von einigen Tarotlegern bis heute gerne herangezogen wird, um dem Gehalt der Tarot Symbolsprache beim Deuten noch umfassender Rechnung zu tragen. Insbesondere wenn das Tarot kabbalistisch gedeutet wird und den einzelnen hebräischen Buchstaben weitere magische Aspekte und Eigenschaften zugeschrieben werden, die für eine umfassende Tarotlegung relevant sein können.

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