Traumsymbol: Hund

Hunde gelten schon immer als treue Begleiter der Menschen und stehen meist viele Jahre an ihrer Seite. Da liegt es nahe, dass sie als Traumsymbol oft vorkommen. Wie es gedeutet wird, hängt jedoch vom Kulturkreis des Träumenden ab: Im Westen ist der Hund meist positiv besetzt, er wird häufig sogar als Freund oder Familienmitglied angesehen. Daher sind Träume von Hunden in diesen Kreisen nichts grundsätzlich Negatives.

Anders sieht es in Arabien oder Indien aus, wo ein Hund eher mit Unreinheit in Verbindung gebracht wird. So drückt das Verhalten des Tieres aus der Sicht dieser Kulturen aus, was die eigenen Feinde tun würden: Bellt der Hund im Traum, droht ein Wortgefecht; heult er, stehen eine Krankheit oder ein böses Omen an. Fordert das Tier dagegen friedlich zum Spiel auf, sollen Streitigkeiten beigelegt werden. In China wiederum gilt ein bellender Hund im Traum als ein Zeichen für Pech.

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Deutung des Traumsymbols Hund

Allgemeines

Wichtig bei der Deutung dieses Symbols ist, welche Gefühle ein Hund beim Träumenden generell hervorruft und mit welchen Gefühlen er im Traum auf das Tier reagiert:

  • Hat man gute Erfahrungen mit Hunden gemacht und träumt vielleicht sogar vom eigenen Hund, spricht das für Freundlichkeit und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.
  • Läuft der Hund frei, hält sich aus freien Stücken beim Träumenden auf und ist ihm fröhlich zugewandt, wird damit ein gesundes Selbstbewusstsein aller Beteiligten angezeigt.
  • Wirkt der Hund allerdings eher ängstlich und zurückhaltend, kann es sein, dass der Träumende selbst oder jemand in seinem näheren Umfeld an Minderwertigkeitskomplexen leidet.

Bei einem fremden Hund kommt es weitgehend auf dessen Verhalten an, häufig treten unbekannte Hunde im Traum aber eher aggressiv auf.

  • Ein angriffslustig bellender Hund kann auf eine drohende berufliche oder zwischenmenschliche Herausforderung hinweisen.
  • Bissige Hunde stehen nicht selten für Eifersucht oder einen Konflikt, der sich mit friedlichen Worten (fast) nicht mehr lösen lässt.

Ist der Hund ein Vertreter einer ganz bestimmten Rasse und spielt diese für den Träumenden eine wichtige Rolle, so verknüpft er mit dieser Rasse oft konkrete Charaktermerkmale. Und überträgt diese, der geläufigen Deutung nach, auf sich selbst oder einen Mitmenschen. Dann kann der situativ richtige Umgang mit dem Hund (egal, was dieser im Traum tut), sinnvolle Handlungsperspektiven für das reale Leben aufzeigen.

Gesundheitlich

Ein fröhlicher Hund, der den Träumenden durch Feld, Wald und Wiesen begleitet, deutet in der Regel auf gute Gesundheit und Wohlbefinden in bester Gesellschaft hin. Man lässt sich zu sportlichen Aktivitäten in der Natur begeistern, kann sich dort richtig austoben und getrost abschalten.

Aggressive und ängstliche Hunde signalisieren dem Träumenden hingegen eher seelische Probleme – vor allem dann, wenn dieser nicht weiß, wie er sich dem Tier gegenüber verhalten soll.

Psychologisch

Auf der psychologischen Ebene symbolisiert der Hund zuweilen bestimmte Charaktereigenschaften des Träumenden. Oder das Traumsymbol deutet an, welche Wesenszüge noch nicht hinreichend ausgeprägt sind:

  • Kommt man im Traum mit einem großen, starken Hund sehr gut aus, spricht das demnach für den eigenen Mut und die eigene Souveränität.
  • Ist man stattdessen dem Tier gegenüber zurückhaltend und ängstlich, bewundert man entweder andere für ihr Durchsetzungsvermögen oder ist vielleicht sogar selbst etwas von Gefühlen der Minderwertigkeit betroffen.

Darüber hinaus geht es beim Traumbild Hund um die tiefen, inneren Instinkte, sowie die (männliche) Sexualität.

  • Wird man von einem Hund begleitet, leisten einem die eigenen Instinkte gute Dienste.
  • Trägt man den Hund unter dem Arm, hat man seine bewussten wie auch unbewussten Triebe unter Kontrolle.

Insbesondere Frauen, die von Hunden träumen, haben möglicherweise eine gewisse Tendenz zur Hemmungslosigkeit. Sie drücken über das Führen des Tieres an einer Leine aber aus, dass sie ihre Emotionen und Handlungen im Griff haben.

Spirituell

Im Spirituellen gilt der Hund als Führer durch die Unterwelt. Er verkörpert neben Kraft und Ausdauer auch Demut sowie die Fähigkeit, sich bei Bedarf unterzuordnen oder aber Führungskompetenz zu beweisen. Einem Hund im Charakter ähnlich zu werden, kann sich im Alltag also als durchaus positiv herausstellen. Ein Tier mit aggressivem Verhalten kann zudem aus spiritueller Sicht als Mahnung zur Achtsamkeit gelten, während ein zutraulicher Hund auf positive Bekanntschaften hindeutet.

Fazit

Beim Traumsymbol Hund hängt die Deutung sehr stark davon ab, welches Verhalten das Tier im Traum an den Tag legt und mit welchen emotionalen Reaktionen sich der Träumende konfrontiert sieht. Weil der Hund an sich in unserem Kulturkreis aber viele grundsätzlich positive Charakterzüge trägt, ist auch seine symbolische Bedeutung tendenziell positiv behaftet.

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Diese Beschreibung des Traumsymbols Hund dient lediglich der allgemeinen Orientierung und groben Einordnung Ihres Traumbildes. Eine eindeutige und detaillierte Interpretation Ihres Traumes sollte zudem auch viele andere Bereiche, wie Ihre privaten Umstände sowie Aspekte Ihrer Persönlichkeit berücksichtigen.

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